Der australische Storage-Spezialist Arcitecta und der US-Anbieter Spectra Logic kombinieren ihre jeweiligen Produkte unter der Flagge „Arcitecta Mediaflux + Spectra BlackPearl“ zu zwei Angeboten für NAS und Object Storage, um ihren Kunden vollständiges Data Lifecycle Management sowie erhebliche Kosteneinsparungen offerieren zu können.
Unternehmen sollen mit den Kombilösungen von Arcitecta und Spectra Logic Daten im Petabyte-Bereich bewältigen können.
(Bild: vladimircaribb - stock.adobe.com)
„Arcitecta Mediaflux + Spectra BlackPearl NAS“, die erste Lösung, stellt Hochleistungsspeicher nach dem Scale-Out-Prinzip bereit, während die zweite Lösung, „Arcitecta Mediaflux + Spectra BlackPearl Object Storage“ sich für langfristige Archivierung eignet, für Hochverfügbarkeit sorgen sowie hohe Datensicherheit und „massive“ Kosteneinsparungen erlauben soll. Beide unterstützen jede Anwendung, die NFS, SMB oder AWS S3 nutzen kann.
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Arcitecta Mediaflux + Spectra BlackPearl NAS
Skalierbare Hochleistungsspeicher mit NFS und SMB, die Arcitecta mit seinem Produkt Mediaflux beisteuert, werden mit dem BlackPearl-API-Client von Spectra kombiniert. Dies sei kein Open-Source-Konstrukt, sondern sei in den eigenen Firmen entwickelt worden, um die Leistung zu steigern, die jede Anwendung, die NF, SMB und S3 unterstützt, abrufen könne.
Ein wichtiges Leistungsmerkmal bieten die zwei Lösungen in Form von automatischem Tiering. Das ermöglicht umfassendes Data Lifecycle Management über sämtliche Speicher hinweg, ausgestattet mit regelbasierten Zugriffskontrollen und Identitätsverwaltung. Die Plattform erlaubt zudem die Ausnutzung aller Metadatenquellen, Anmerkungen, Katalogisierung und die Aufzeichnung der Herkunft aller Daten. „Intelligente“ Datenplatzierung und -bewegung sollen sicherstellen, dass die erforderlichen Daten stets an der richtigen Lokation zur rechten Zeit und vor allem zu vertretbaren Kosten vorliegen.
Datensicherheit auf Unternehmensniveau soll unter anderem Schutz vor Ransomware-Angriffen bieten, weil die Lösung über verschiedene Schichten des Schutzes verfüge. Dazu gehören Intrusion-Detection und -Prevention sowie Überwachung in Echtzeit. Auf unbefugten Zugriff oder entsprechende Aktivitäten soll die Lösung angemessen reagieren können beziehungsweise diese Aktivitäten verhindern helfen.
Hochverfügbarkeit erzielen die beiden Lösungen durch Redundanz und Failover. Ein verteiltes Dateisystem, das Daten über mehrere Rechnerknoten verwaltet, erlaubt es, auf Daten von jedem Knoten im Cluster zuzugreifen, was die Verfügbarkeit der Daten erhöht. Arcitecta Mediaflux kann 2 hoch 63 Dateien pro System verwalten. Das sind etwa 9,2 Trillionen (2 x 10 hoch 18).
„Massive Einsparungen“ sollen durch das erwähnte automatische Tiering zu erzielen sein. Die Daten werden auf verschiedenen Medien gespeichert, je nachdem, wie häufig die Datenzugriffe erfolgen und gemäß dem kommerziellen Wert der Daten, beispielsweise seltene Videos oder Vintage-Fotos. Daten, auf die seltener zugegriffen wird, werden auf kostengünstige Medien wie Tape oder Object Storage (also Festplatten) verlegt, aktivere Daten werden auf teurere, aber schnellere Flash-Laufwerke bewegt.
Die Objektspeicherlösung ist auf maximale Skalierbarkeit ausgelegt. Der On-Premises-Objektspeicher soll Hunderte Milliarden von Objekten in einem einzigen globale Namespace verwalten können. Durch die Installation On-Premises eliminiert die Lösung die Latenzen, die mit einer Cloud-Bereitstellung verbunden sein können. Automatisches Tiering erfolgt wie bei der NAS-Lösung, ebenso die zentrale Verwaltung, die Hochverfügbarkeit und die Datensicherheit.
Der eigentliche Vorteil liegt neben der Skalierbarkeit offenbar in der Kosteneffizienz. Die Objektspeicherlösung soll kostengünstiger als die Abogebühren für AWS Glacier sein. Dies soll durch das automatische Tiering auf verschiedenen Medien erzielt werden. Die Frage ist jedoch, nach welchem Algorithmus dieses Tiering erfolgt. AWS hat seinen in Berlin entwickeln lassen, und je nach Integrationsgrad könnte es sich tatsächlich um den gleichen Algorithmus handeln.
„Wir haben die NFS- und SMB-Protokolle für unsere gemeinsamen Lösungen im eigenen Haus entwickelt, um jenes Niveau von Rechenleistung sicherleisten zu können, das Unternehmen brauchen, um große Datenmengen in kürzester Zeit verarbeiten zu können“, sagt Jason Lohrey, der Gründer und CEO von Arcitecta. „Mediaflux + BlackPearl NAS kann Hunderte Milliarden in einem einzigen, leicht verwaltbaren globalen Namespace verwalten. Mehrere Speicherknoten arbeiten parallel zusammen, um so dem System zu ermöglichen, ein sehr großes I/O-Volumen zu verarbeiten, den Datendurchsatz zu steigern und die Latenz zu verringern.“
Stand: 08.12.2025
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Analystenstimme
„In einer Zeit, in der große Unternehmen es mit mehreren Petabyte von Daten zu tun bekommen und sich auf Daten als ihr Lebenselixier verlassen, braucht der Markt Lösungen, die nicht nur umfangreiche Datenspeicherung anpacken, sondern sich auch um die komplizierte Verwaltung des gesamten Datenlebenszyklus kümmern“, konstatierte Mark Nossokoff, Research Director beim Marktforschungsinstitut Hyperion Research, das für seine Analysen des HPC-Marktes bekannt ist.
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„Viele Faktoren können Pläne zur Datenspeicherung und -verwaltung durch Komplexität behindern. Dazu gehören sich weiterentwickelnde organisatorische Anforderungen, sich verlagernde Prioritäten hinsichtlich der Daten, die Optimierung der Daten-Workloads sowie die Nutzung neuer Technologien, sobald sie eine Rolle spielen. Die Allianz aus Arcitecta und Spectra Logic bietet Lösungen an, die darauf abzielen, Organisationen und Unternehmen zu helfen, diese Herausforderungen zu bewältigen und diejenige Rechenleistung zu erzielen, die nötig ist, um enorme Datenmengen effizient zu verarbeiten.“
Verfügbarkeit
Die „Arcitecta Mediaflux + Spectra BlackPearl NAS“-Speicherlösung ist bereits verfügbar.
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