Google-Client für Windows installieren und an Google One/Google Drive anbinden

Google One einrichten

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Dr. Jürgen Ehneß

Google-Client für Windows installieren und an Google One/Google Drive anbinden.
Google-Client für Windows installieren und an Google One/Google Drive anbinden. (Bild: © metamorworks - stock.adobe.com)

Anwender, die ein Google-One-Abonnement abgeschlossen haben, können den dazugehörigen Client in Windows installieren und einrichten. Wir zeigen in diesem Beitrag die einzelnen Schritte dazu.

Wer ein kostenpflichtiges Abonnement von Google Drive abschließt, erhält den Zugriff auf Google One. Dabei handelt es sich um eine Plattform, die neben dem Cloud-Speicher auch Vorteile beim Buchen von Hotels oder anderen Diensten bietet. Erst im Juli 2019 hat Google an Google-One-Abonnenten seinen Smart-Home-Lautsprecher Google Home Mini verschenkt.

Google One mit Google Drive installieren

Wer ein kostenpflichtiges Google-Drive-Abonnement abgeschlossen hat, kann sich auf der Google-One-Seite anmelden und die Vorteile der Lösung ansehen und verwalten. Um Google Drive zu nutzen, wird in Windows „Google Backup & Sync“ installiert. Hierüber lassen sich Daten in der Cloud synchronisieren, aber auch Daten von lokalen Windows-Rechnern in der Cloud sichern. Nach dem Download wird die Installation gestartet. Diese ist in wenigen Sekunden abgeschlossen. Danach erfolgt die Einrichtung.

Backup mit Google Drive einrichten

Sobald der Google-Drive-Client installiert ist, startet durch das Anklicken des Icons im Tray-Bereich der Taskleiste der Assistent zur Einrichtung. Der erste Schritt besteht darin, sich mit dem Google-Konto anzumelden, über das auch das Abonnement von Google One läuft. Wird das Konto erkannt, besteht der nächste Schritt der Einrichtung darin, die Backup-Komponente einzurichten. Standardmäßig sind die Bibliotheken Bilder und Dokumente sowie der Desktop des Rechners ausgewählt.

Mit Ordner auswählen lassen sich alle weiteren Ordner hinzufügen, die der Client sichern soll. Sie können natürlich auch nachträglich Daten hinzufügen. Über Ändern können Sie festlegen, welche Dateien in den Verzeichnissen gesichert werden sollen und ob Dateien mit bestimmten Endungen nicht gesichert werden sollen. Danach ist die generelle Sicherung der Daten abgeschlossen, und es beginnt die Einrichtung der Synchronisierung.

Synchronisierung mit Google Drive einrichten

Nachdem die Datensicherung eingerichtet wurde, beginnt die Einrichtung der Synchronisierung. Die Backup-Komponente von Google Backup & Sync hat die Aufgabe, Dateien aus den Ordnern, die Sie angeben, in der Cloud zu sichern. Die Synchronisierungskomponente synchronisiert fest definierte Verzeichnisse in der Cloud mit einem Verzeichnis auf dem Computer.

Achtung: Die Sicherungskomponente von Google Backup & Sync sollte nicht dasselbe Verzeichnis sichern, das die Synchronisierungskomponente mit der Cloud synchronisiert. Ansonsten kann es zu Datenverlust oder Endlosschleifen bei der Synchronisierung kommen. Am besten wird zur Synchronisierung mit Google Drive ein Verzeichnis verwendet, dass sich auf dem PC befindet, das aber nicht durch die Backup-Komponente gesichert wird.

Im Rahmen der Einrichtung von Google Backup & Sync erfolgt nach der Einrichtung der Backup-Komponente, die Einrichtung der Synchronisierungskomponente. Als Quellverzeichnis der Synchronisierung wird normalerweise das Verzeichnis Google Drive im Verzeichnis des Benutzerprofils von Windows verwendet (C:\Users\<Benutzername>\Google Drive). Wird dieses Verzeichnis durch die Backup-Komponente gesichert, sollte das Synchronisierungsverzeichnis geändert werden.

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Standardmäßig synchronisiert der Google-Drive-Client das Cloud-Verzeichnis Meine Ablage komplett mit dem festgelegten Verzeichnis auf dem Rechner. Über den Link Nur diese Ordner synchronisieren kann das aber eingestellt werden.

Mit Starten werden Backup und Synchronisierung eingerichtet und gestartet. Es sind aber noch nachträgliche Aufgaben und eine Überprüfung notwendig.

Windows-Einstellungen zur Synchronisierung anpassen

Windows 10 verfügt über einen Schutz gegen Ransomware. Dieser blockiert den Zugriff von unbekannten Anwendungen auf wichtige Verzeichnisse in Windows. Auch der Zugriff von Google Drive wird blockiert. Dazu wird auch eine entsprechende Meldung in Windows 10 eingeblendet. Die Verwaltung dieser Sperre erfolgt in der Einstellungs-App von Windows 10 über Update und Sicherheit\Windows-Sicherheit. Wir beschreiben nachfolgend die Optionen, die in Windows 10 ab Version 1903 zur Verfügung stehen.

Bei Viren- & Bedrohungsschutz findet sich die Option Ransomwareschutz verwalten. Wenn die Option Überwachter Ordnungszugriff aktiviert ist, ist bei Blockierungsverlauf zu sehen, dass Google Drive blockiert wird. Das kann hier wieder rückgängig gemacht werden.

Durch einen Klick auf das Google-Backup-&-Sync-Icon im Tray-Bereich der Taskleiste ist zu sehen, ob die Sicherung und die Synchronisierung funktionieren. Hier kann man überprüfen, welche Daten gesichert werden. Durch einen Klick auf Google Drive online besuchen oder das direkte Aufrufen von Google Drive im Webbrowser ist zu sehen, ob der PC bereits gesichert wurde. Hier wird für jeden Computer ein eigener Ordner angelegt, und jeder zu sichernde Ordner wird als Unterordner angelegt.

Über Meine Ablage ist wiederum zu sehen, welche Daten vom Rechner synchronisiert werden. Hier kann die Synchronisierung zum Beispiel mit einer Testdatei überprüft werden. Standardmäßig wird das Icon für Google Drive im Tray-Bereich der Taskleiste ausgeblendet. Um es einzublenden, wird mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste geklickt und anschließend die Option Taskleisteneinstellungen ausgewählt. Bei Symbole für die Anzeige auf der Taskleiste auswählen kann eingestellt werden, dass Windows das Google-Drive-Icon nicht ausblendet. Über das Icon ist zu sehen, wann Daten gesichert werden. Durch einen Klick auf das Icon und die Auswahl von Einstellungen bei dem Menü mit den drei Punkten werden die Einstellungen aufgerufen.

In unserer Rubrik „Praxistipps: Cloud-Speicher für Einsteiger“ finden Sie nützliche Tipps für die Arbeit mit Google One, Microsoft OneDrive, Dropbox & Co.!

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