Steeleye sorgt mit Cluster-Software für Failover-Lösungen Teil 3

Hochverfügbarkeitskonfigurationen für virtualisierte Server

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Konfigurationen mit verschiedenen Betriebssystemen

Einer der größten Vorteile beim Einsatz von Servervirtualisierung in einer Clusterumgebung ist die Möglichkeit, Linux- und Windows-Betriebssystemumgebungen auf ein und demselben Satz von Clusterservern zu unterstützen. Ein Unternehmen, das eine heterogene Umgebung mit Linux- und Windows-Betriebssystemen betreibt, müsste im Normalfall für die Linux- und Windows-Anwendungen separate Serverknoten zuteilen. Da jedoch bei der Servervirtualisierung unterschiedliche Betriebssysteme auf einem einzigen physischen System installierbar sind, kann man jetzt auf einer einzigen Hardware gleichzeitig Linux und Windows ausführen. Damit kann auch eine Clusterkonfiguration wie die Folgende umgesetzt werden.

Abbildung 7 stellt eine Aktiv/Aktiv-Clusterkonfiguration dar, die aus zwei physischen Systemen besteht, von denen beide virtualisierte Linux- und Windows-Server ausführen. Denkbar ist eine Konfiguration, in der ein Serverknoten für die primären Linux-Anwendungen dient, während der andere Serverknoten die primären Windows-Anwendung ausführt. Die beiden physischen Systeme können nun virtualisierte Server als Backup für das jeweils andere System bereitstellen. Statt mindestens vier physischer Systeme, die in einer nicht virtualisierten Umgebung erforderlich wären, um HA-Unterstützung für die beiden Anwendungen bereitzustellen, kann man mit Servervirtualisierung das gleiche Unterstützungsniveau mit nur zwei physischen Systemen erzielen.

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Entsprechend zeigt Abbildung 8 eine n:1-Clusterkonfiguration, die aus zwei physischen, nicht virtualisierten primären Systemen besteht, von denen auf dem einen Linux und auf dem anderen Windows ausgeführt wird, sowie einem einzelnen physischen Server mit Virtualisierungssoftware, der als Backup für beide dient. Dies ermöglicht den Aufbau einer „Verfügbarkeits-Appliance“, die in der Lage ist, als Failover-Ziel für alle aktiven Systeme in der IT-Umgebung zu dienen, unabhängig davon, ob auf ihnen Windows oder Linux ausgeführt wird.

Gerd Jelinek ist Geschäftsführer des Steeleye Competence und Support Centers.

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