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Visionen für Trilliarden IDC-Prognose: Speicher im Fünfjahresplan

Autor / Redakteur: Matthias Breusch / Dr. Jürgen Ehneß

Laut IDC steigt das weltweite Datenwachstum weiterhin rasant an. Die gespeicherte Datenmenge aus geschäftlichen und privaten Anwendungen soll sich in den kommenden fünf Jahren verdoppeln.

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Laut IDC bleibt das Datenwachstum weiterhin ungebremst.
Laut IDC bleibt das Datenwachstum weiterhin ungebremst.
(Bild: © sakura - stock.adobe.com)

Die Analysten der 1964 gegründeten International Data Corporation (IDC) haben den großen Rechenblock ausgepackt. Zum ersten Mal veröffentlichte das Marktforschungsunternehmen im Rahmen seines Global-Datasphere-Programms eine Global-Storagesphere-Vorhersage.

Laut dem Fünfjahresplan aus Massachussetts wird sich die gespeicherte Datenmenge von 2018 bis 2023 weltweit glatt verdoppeln – auf 11,7 Zettabyte (ZB), also 1,7 Milliarden Terabyte (TB).

IDC zieht für seine Studien sechs Untergruppen von Speichervarianten heran und untersucht sowohl deren Wirkungsgrad als auch deren Bereitstellung pro Jahr. Die Speicherkapazität beruht auf einem kumulativen Maß. Von den tatsächlich installierten Servern werden diejenigen Komponenten abgezogen, die ausgefallen sind oder außer Dienst gestellt wurden.

Die weltweite Speicher-Sphäre ist ebenso umfangreich wie vielfältig, „und sie wächst rapide“, betont IDC-Vize John Rydning. „Unternehmen, aber vor allem Cloud-Provider, sind mehr denn je auf das Management von Datenarchiven angewiesen.“

Die Vorhersage der Global Storagesphere geht davon aus, dass lediglich ein bis zwei Prozent der Datenstämme für einen unbegrenzten Zeitraum aufbewahrt werden. Der Rest wandert entweder in die sofortige Analyse oder dient dem Konsum, wird also nie mehr erneut herangezogen.

2018 wuchs das Gesamtvolumen um insgesamt 700 Exabyte (EB; entspricht 700 Millionen TB), was einen Gesamtumsatz von 88 Milliarden Dollar generierte.

Die Speicherkapazität von Unternehmen übersteigt mittlerweile jene der Konsumenten, weil viele ihre Daten längst in Clouds auslagern. Bis 2023 soll sich das Verhältnis auf 3:1 verschoben haben. Die größten Steigerungsraten werden im asiatisch-pazifischen Raum erwartet. 2023 sollen dort 39,5 Prozent der weltweit installierten Speicherkapazitäten vertreten sein.

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