Wiederherstellung aus Altsystemen

Iron Mountain eröffnet Restoration Assurance Lab

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Iron Mountain hat in Hilden das Restoration Assurance Lab eröffnet.
Iron Mountain hat in Hilden das Restoration Assurance Lab eröffnet. (Bild: Iron Mountain)

Der Spezialist für Archiv- und Informationsmanagement Iron Mountain hat in Hilden das Restoration Assurance Lab gegründet. Dort kann der Dienstleister ältere elektronische Datenträger aller Tape-Generationen wiederherstellen.

„Mit dem Restoration-Assurance-Programm, einem Service zur Wiederherstellung von Daten aus unterschiedlichen Altsystemen und Tapes, entlasten wir die IT-Abteilungen in Unternehmen von rückwärtsgerichteten Administrations-, Migrations- und Analyseaufgaben und unterstützen sie dabei, ihre Kapazitäten zukunftsorientiert einzusetzen“, erklärt John Wegman, Managing Director DACH von Iron Mountain. Als Basis für das Lab dient Technologie von TDS, einem Experten für Altdatenmanagement. Die beiden Unternehmen arbeiten bereits seit mehr als 30 Jahren zusammen.

Zukunftssicherheit für alte Daten

Das Restoration-Assurance-Programm soll die Instandhaltungs- und Backup-Prozesse für Unternehmensdaten erleichtern und zukunftssicher gestalten. Der Prozess ist auditierbar, die Kosten sind planbar, und die potenziellen Risiken bei der Datenarchivierung werden reduziert. Iron Mountain setzt dazu auf eine neuentwickelte Technologie. Sie soll im Vergleich mit nativen Katalogisierungs-, Restorations- und Processing-Verfahren für effizientere und schneller umsetzbare Instandhaltung oder Wiederherstellung sorgen. Zudem ist der einfache Zugriff auf die archivierten Daten möglich.

Iron Mountain bewahrt die Medien in sicheren Einrichtungen mit speziell entwickelter Struktur auf. Dort erfolgen die Verwaltung und die Maximierung der Lebensdauer der Archivbänder. Gleichzeitig werden die Tapes in einer Projektdatenbank protokolliert, um ihre physischen Attribute vollständig aufzuzeichnen. Dazu zählen etwa Name und Anzahl der Bänder, Barcode-Etiketten oder handschriftliche Details.

Am Ende eines Restoration-Projekts erhalten die Kunden die angeforderten Dateien entweder als verschlüsseltes USB-Laufwerk oder als optischen Datenträger. Zudem werden ein vollständiger Bericht über die Kontrollkette sowie das Quellmedium übergeben.

Vorteile im Überblick

Das Restoration-Assurance-Programm ermöglicht hohe Compliance-Sicherheit, da durch vorausschauende Archivierung und Katalogisierung der Bänder ein schneller Zugriff auf die Daten möglich ist. „Die permanente Datenverfügbarkeit erspart kostspieliges und zeitaufwändiges Suchen und ermöglicht souveränes Handeln im Rechts- oder Recherchefall“, betont Wegman. Als weitere Vorteile nennt Iron Mountain die Zeitersparnis für IT-Mitarbeiter, die sich bislang um die aufwändige Wartung und Wiederherstellung von Tapes kümmern mussten. Zudem werde der laufende IT-Betrieb nicht durch Discovery-Anfragen gestört. Kosten und Lieferzeiten im Bedarfsfall sind kalkulierbar, zudem entfällt die Notwendigkeit für lokale Infrastruktur zum Auslesen alter Tapes.

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