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So funktioniert Arkeia Network Backup
Der Arkeia Backup-Server ist die Zentrale, die von den Backup-Agenten mit den Daten beliefert wird. Backup-Server und Backup-Agenten sind immer an ein LAN angeschlossen und ermöglichen somit schnelle Datentransfers. Dabei verfügen alle Arkeia Backup Server über die gleichen Funktionen, unabhängig davon, ob sie als physische Appliance, virtuelle Appliance oder, wie im Falle der FIT, als Software-Applikation auf dem Backup-Server eingesetzt werden.
Als eine Alternative zu Sicherungen auf Band unterstützt Arkeia Network Backup auch Festplatten und virtuelle Tape-Libraries (VTL) und ermöglicht die Replikation von Backup-Images durch das LAN oder WAN. Die FIT testet zahlreiche Einsatzszenarien, darunter die Bandautomatisierung, virtuelle Tape-Libraries, die Einbindung eines virtuellen VMware-Clusters sowie die Anbindung an mehrere Hitachi-SANs und den Betrieb im Microsoft Active Directory, mit mehreren Versionen von Exchange, MS-SQL sowie mySQL-Servern.
Implementierung
Das Aufsetzen von RedHat Linux Enterprise Server (RHEL) gehört zum täglichen Brot der FIT, doch mitunter kann sich die Konfiguration komplex gestalten. Thomas Niercke startet die Installation von Arkeia Network Backup auf dem RHEL-Server als zentralem Backup-Server, der mit 3,6 Terabyte Festplattenplatz ausgestattet ist und in einem separaten Brandabschnitt des eigenen Rechenzentrums steht. Als Bandbibliothek verwendet die FIT eine T40-Library von Tandberg Data mit zwei Bandlaufwerken, die per Fibre-Channel mit dem Backup-Server verbunden ist. Auf zwei Hitachi SANs liegen die zu sichernden Daten des virtuellen VMware-Clusters.
Schon bei diesen ersten Schritten stellt Thomas Niercke fest: „Wir waren von der nicht einmal zehn Minuten dauernden Installation von Arkeia Network Backup auf dem RHEL-Server sehr positiv überrascht. Innerhalb von 30 Minuten nach der Installation waren mehrere Backups konfiguriert und die ersten produktiven Server konnten erfolgreich gesichert werden.“ So stellte auch die Anbindung von Kunden-Systemen an Remote-Standorten durch einen Site-By-Site-VPN-Tunnel keine größere Herausforderung mehr dar.
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