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Recovery-Lösungen für einen schnellen Daten-Restore

Jetzt kommt Tempo in die Restore-Prozesse

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Während beim traditionellen Backup und bei Snapshot-Technologien immer eine Restore-Lücke besteht, weil das Backup nur täglich oder Snapshots nur alle zwei Stunden gemacht werden, kann RecoverPoint die Applikation, etwa im Falle einer Datenkorruption, viel schneller und ohne Datenverlust wieder online bringen.

Weil EMC hierbei intelligente Techniken zur Verringerung der Bandbreiten gemeinsam mit Datenduplizierung und -komprimierung nutzt, reduzieren sich auch die Kosten für die Netzwerknutzung, erklärt Johannes Geissler weiter.

Business duldet keine Unterbrechung mehr

In der heutigen Geschäftswelt mit Anwendungsservern, die ständig im Einsatz sind, heißt es in einem Datenblatt von IBM zu ihrem Tivoli Storage FlashCopy Manager, seien Datenverluste genauso wenig hinnehmbar, wie es sich Unternehmen leisten können, kritische Systeme für eine angemessene Sicherung der Daten stundenlang außer Betrieb zu setzen. Die heutigen Ansprüche erforderten deshalb, durch Backups verursachte Ausfallzeiten auf ein absolutes Minimum zu verringern.

Josef Weingand, Leading Technical Sales Professional für Data Protection und Retention bei IBM Deutschland: „Der Vorteil von CDP ist ein RPO von Null.“
Josef Weingand, Leading Technical Sales Professional für Data Protection und Retention bei IBM Deutschland: „Der Vorteil von CDP ist ein RPO von Null.“
(Bild: IBM)

Zwar hält Josef Weingand, Leading Technical Sales Professional für Data Protection und Retention bei IBM Deutschland, summarisch fest, dass fast jede Backup-Lösung auch eine Recovery-Lösung darstellt und deshalb für traditionelle Backup-Lösungen keine Nachteile gegenüber einer CDP-Lösung bestehen. Doch streicht auch er heraus, dass „der Vorteil einer CDP ein RPO von Null“ ist.

Nicht jeden Schnappschuss aufheben

Das könne allerdings mit klassischen Backup-Lösungen durch die Sicherung von Recovery-Logs ebenso ermöglicht werden, meint er weiter. Doch gehen hier die Meinungen selbst IBM-intern auseinander. Die genannte Produktbeschreibung betont ausdrücklich, dass zwar viele Speichersysteme heute über Snapshot-Tools verfügen, doch würden mit dieser hardwarebasierten Snapshot-Technologie nur „crash-konsistente“ Datenkopien bereitgestellt werden.

Viele geschäftskritische Anwendungen erforderten aber zusätzliche Snapshot-Prozesse, um sicherzustellen, dass vor der Momentaufnahme alle Teile einer Datentransaktion aus dem Speicher auf die Festplatte geschrieben werden, um so eine einsatzfähige Datenkopie zu erstellen. Der Fortschritt, der hier mit der Replikation in den letzten Jahren erreicht wurde, lässt sich daran ablesen, dass die Kritik am hohen Datenaufkommen aufgrund des Mitschnitts jedes I/Os inzwischen technisch entschärft wurde.

So liefert etwa RecoverPoint von EMC nur noch einen konsolidierten Mitschnitt, sodass die Datenmenge überschaubar bleibt. In der Praxis werden dann beispielsweise im Journal alle I/Os der letzten zwei Tage aufbewahrt, für die letzten fünf Tage wird nur noch ein täglicher Snapshot gespeichert und dazu noch ein Abbild pro Woche. Die gespeicherte Datenmenge im Journal wird dadurch kleiner und die Lösung ökonomischer.

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