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Arcitecta Mediaflux Universal Data System Multiprotokoll-Software für globale Datenverwaltung

Von Michael Matzer 4 min Lesedauer

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Der australische Storage-Spezialist Arcitecta hat mit seinem Mediaflux Universal Data System (UDS) kürzlich eine Multiprotokoll-Software-Lösung für globale Datenverwaltung, Orchestrierung und Speicherung vorgestellt. Das UDS soll nicht nur die Datenverwaltung von hunderten von Petabyte vereinfachen, sondern auch die Nutzer unabhängig von der jeweils benötigten Hardware-Infrastruktur machen. Dies wiederum soll ihre Storage-Lösung kosteneffizienter machen.

Mit Mediaflux Universal Data System will Arcitecta den Kunden ein Datenmanagement ohne Standortbeschränkungen und Hardware-Vorgaben ermöglichen.(Bild:  ©Rick_Jo, Getty Images via Canva.com)
Mit Mediaflux Universal Data System will Arcitecta den Kunden ein Datenmanagement ohne Standortbeschränkungen und Hardware-Vorgaben ermöglichen.
(Bild: ©Rick_Jo, Getty Images via Canva.com)

Die Hauptvorteile des Mediaflux Universal Data System sind laut Arcitecta: Es führt globale Datenverwaltung, Orchestrierung und Speicherung auf einer einzigen Plattform zusammen. Der Datenzugang, die Datenverwaltung und die Nutzung werden dadurch für die User einfacher und erlauben ihnen schnellere Entscheidungsfindung und Innovation.

Der Datenzugriff mithilfe des Mediaflux Cluster Controllers ist global, also sowohl lokal On-Premises als auch in beliebig vielen Clouds sowie an global verteilten Standorten. Der Controller deckt den gesamten Lebenszyklus von Daten ab, von der Erfassung über die Katalogisierung und Transformation bis zu Verteilung, Ablage und Speicherung. User können mit dieser umfassenden Kontrolle ihre Daten-Pipelines individuell konfigurieren.

Multiprotokoll

Das UDS unterstützt unter anderem die Protokolle NFS, SMB, S3, SFTP und DICOM. Das erhöht die Interoperabilität, Zugänglichkeit sowie die Flexibilität der genutzten Infrastruktur. Einer der wichtigen Nutzer in Australien ist das National Compute Center, dem mehrere Universitäten und Forschungsinstitute angehören, die unterschiedliche Systeme nutzen. Mithilfe der Umwandlung in das Dateiformat EXT4 kann beispielsweise auf einem Netapp-Array EF570 (Bild) eine maximale Ausnutzung der Speicherkapazität für sämtliche Daten erzielt werden.

Die Skalierbarkeit reicht bis zu hunderten von Petabyte. Das unterstützt Milliarden von Dateien, ohne dabei die Kosten ins Unendliche zu steigern: Die Lizenzierung hängt nicht von den Datenvolumina ab, sondern von der Anzahl der Nutzer. Unternehmen der Nutzer können klein anfangen und ihre Dateninfrastruktur kontinuierlich ausbauen, ohne in eine Kostenfalle zu laufen, so der Hersteller.

Konsolidierung

Konsolidierung ist einer der Hauptvorteile des UDS. Das UDS erlaubt die Einsparung der Software und der Cluster-Dateisysteme dritter Hersteller, denn es deckt alle Funktionen für Block Storage ab, um die Daten in einer einheitlichen Umgebung zusammenzuführen.

Daraus sollen sich laut Hersteller erhebliche Kosteneinsparungsmöglichkeiten ergeben. Kunden brauchen die genannte Software ebenso wenig wie Storage-Fabrics und volumenbasierte Preisgestaltung. Das versetzt sie in die Lage, ihr eigenes Speicher-Ökosystem individuell angepasst zu konfigurieren, auch nach Anzahl der User-Lizenzen. Das UDS-Leistungsmerkmal der „intelligenten“ Datenplatzierung soll die Speichereffizienz optimieren helfen: Das Tiering der Daten basiert auf den Mustern des Abrufs und der Häufigkeit der Nutzung, ähnlich dem Intelligent Tiering von AWS S3.

UDS unterstützt Speicherumgebungen, die von mehreren Herstellern aufgebaut wurden. Das erlaubt die Auswahl von Best-of-breed-Hardware. Die Anzahl dieser Hersteller ist in UDS unbegrenzt. Die Zusammenstellung ist beliebig, so dass der Nutzer völlige Auswahlfreiheit hat, sei es an einem Standort oder an mehreren.

Algorithmen & Co.

Das UDS soll die Rechenleistung zu den Daten bringen und nicht umgekehrt. „Mediaflux kann Rechenoperationen und Algorithmen direkt zu den Daten bringen, ohne Daten übers Netzwerk zu bewegen“, sagt Jason Lohrey, der CEO und Gründer von Arcitecta. „Mit diesem Ansatz des direkten Pfads können Nutzer effektiver mit einem Storage-System zusammenarbeiten. Dieser Ansatz ist dann besonders wichtig, wenn die Daten geografisch verteilt sind, denn die Übertragung von Daten über große Distanzen ist teuer und ineffizient.“

Metadaten

Mithilfe der Metadatenverwaltung im Datenkatalog verbessert Mediaflux die Entdeckung von Daten im System und fördert die Zusammenarbeit und das Teilen von Wissen. Daten lassen sich überall abrufen, was beispielsweise für international tätige Organisationen wie etwa Universitäten, Forschungsinstitute, Studios der Unterhaltungsindustrie oder Regierungsbehörden von Bedeutung ist.

Schaubild eines Beispiels, das Arcitecta UDS im Einsatz auf einem Netapp-Block-Storage-Array EF570 zeigt.(Bild:  Arcitecta)
Schaubild eines Beispiels, das Arcitecta UDS im Einsatz auf einem Netapp-Block-Storage-Array EF570 zeigt.
(Bild: Arcitecta)

Datenübertragung

Mediaflux unterstützt die Datenübertragungsmerkmale von Hochgeschwindigkeits-WANs (Wide Area Networks), um sehr schnelle und sichere Datenübertragungen über beträchtliche Entfernungen zu ermöglichen. Der Datendurchsatz erreicht laut Hersteller bis zu 95 Prozent der maximalen Bandbreite, einschließlich 100 GB/s oder mehr. Die Kompressionsrate ist anpassbar, und die Metadatenfunktionen tragen dazu bei, redundante Datei- und Datenübertragungen zu eliminieren, um Daten optimal bewegen zu können. Im „Solution Brief“ beschreibt der Hersteller ein Beispiel, das UDS im Einsatz auf einem Netapp-Block-Storage-Array EF570 zeigt.

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Verfügbarkeit

The Mediaflux Universal Data System ist bereits verfügbar. Die Preisgestaltung basiert auf der Anzahl gleichzeitiger User. Dadurch hängen die Kosten nicht vom Volumen der verarbeiteten Daten ab, sondern von der Größe des Unternehmens.

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