Pure Storage stellt das FlashArray//X R3 in Dienst

Neues Top-notch-SSA aus dem Hause Pure

| Autor / Redakteur: Matthias Breusch / Dr. Jürgen Ehneß

Die Pure-FlashArray//X-Familie bietet NVMe oF und soll eine datenzentrische Architektur ermöglichen.
Die Pure-FlashArray//X-Familie bietet NVMe oF und soll eine datenzentrische Architektur ermöglichen. (Bild: Pure Storage)

Pure Storage führt die dritte Generation des All-NVMe FlashArray//X ein. Für Upgrades werden auf Evergreen-Ebene reibungslose Übergänge garantiert – wie stets seit Einführung der Produktlinie 2015.

Das optimierte FlashArray//X R3 von Pure Storage soll dank aktualisierter Controller und neuer Xeon-Scalable-Prozessoren von Intel bis zu 25 Prozent leistungsstärker agieren als die Generation davor, gegenüber FlashArray//M R2 sogar um 50 Prozent.

Die Latenzzeit des Solid-State-Arrays (SSA) beträgt laut Hersteller aufgrund der Unterstützung der Protokollerweiterung NVMe oF (NVMe over Fabric) nur noch 150 µs. Tests mit Direct-Attached-Storage-Anwendungen wie der Verwaltungssoftware MySQL hätten eine bis zu 50 Prozent höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit bei 35 Prozent geringerer Latenzzeit ergeben; für PostgreSQL lägen die Werte bei 20 beziehungsweise ebenfalls 35 Prozent.

Auch hochwertige Unternehmensanwendungen würden profitieren: SAP HANA OLAP mit NSE erhöhe die Performance „um bis zu 50 Prozent gegenüber der vorherigen //X-Generation – unterbrechungsfrei, ohne dass eine Migration erforderlich ist“.

Das neue Array bietet im Modell //X10 eine Kapazität von 11 Terabyte. Entsprechend umfangreicher ausgestattet sind die Spitzenmodelle bis hin zu //X70 und //X90, deren Directmemory Cache mit Intel Optane Storage Class Memory höchst anspruchsvolle Storage-Anforderungen bewältigt.

Aktuell ist die Firma aus Kalifornien, die seit 2009 mit etlichen hundert Millionen US-Dollar Risikokapital – unter anderem aus dem Haushalt der CIA – raketengleich zum börsennotierten Top-Player der Branche aufgestiegen ist, stolz auf elf Hardware- und 21 Software-Upgrade-Generationen: „alle ohne Unterbrechung, bei einer Erhöhung der Packungsdichte um das 146-Fache“.

Von den Beschleunigungswerten profitieren sollen nicht zuletzt Kunden des Abonnement- und Service-Modells Evergreen. Aber auch Unternehmen, die noch mit anderen Systemen arbeiten, wird der Umstieg leicht gemacht. Bei Erwerb der Hardware werde das komplette Software-Paket mitgeliefert.

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