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Speichertipp: Datenträger kostenlos sichern und wiederherstellen ODIN: Festplatten-Images mit Open Source erstellen

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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ODIN ist ein kostenloses Open-Source-Tool zur einfachen Erstellung und Wiederherstellung von Festplatten-Images unter Windows. Das Tool bietet eine grafische Benutzeroberfläche und lässt sich auch in der Befehlszeile nutzen.

Mit der Open-Source-Software ODIN lassen sich Festplatten sichern und wiederherstellen.(Bild:  ©homydesign via Canva.com)
Mit der Open-Source-Software ODIN lassen sich Festplatten sichern und wiederherstellen.
(Bild: ©homydesign via Canva.com)

ODIN ermöglicht das Sichern und Wiederherstellen von Festplatten-Volumes oder kompletten Festplatten. Dabei können auch nur die tatsächlich genutzten Datenblöcke oder alle Blöcke gesichert werden, was Speicherplatz spart. Das Tool bietet zudem die Möglichkeit, die Daten während der Sicherung zu komprimieren und das erstellte Image auf Fehler zu überprüfen.

Eine besonders nützliche Funktion ist das Erstellen von Snapshots, wodurch der aktuelle Zustand eines Volumes gesichert werden kann, auch auf 64-Bit-Systemen. Die Sicherungsdateien lassen sich in kleinere Teile aufteilen, um sie beispielsweise auf CDs oder DVDs zu brennen oder auf externen Datenträgern zu transportieren. ODIN benötigt keine Installation und kann direkt von einem USB-Stick ausgeführt werden. Das Tool unterstützt alle Windows-Dateisysteme.

Vorteile der neuen Version und Nutzung der Kommandozeile

ODIN kann entweder über eine benutzerfreundliche GUI oder direkt über die Befehlszeile genutzt werden, was insbesondere für automatisierte Skripte nützlich ist. ODIN bietet vielseitige Möglichkeiten zur Nutzung über die Befehlszeile, was besonders für automatisierte Backup- und Wiederherstellungsprozesse nützlich ist.

Um zum Beispiel ein vollständiges Backup eines Festplattenvolumes zu erstellen, kann der Befehl „ODINC.exe -backup d: -file backup.img“ verwendet werden, wobei das Volume „D:“ als Image-Datei „backup.img“ gesichert wird. Möchte man das Image komprimieren, fügt man die Option „-compress“ hinzu: „ODINC.exe -backup d: -file backup.img -compress“.

Für die Wiederherstellung eines zuvor erstellten Images nutzt man den Befehl „ODINC.exe -restore d: -file backup.img“, um das Volume „D:“ aus dem Image „backup.img“ wiederherzustellen. Ein weiteres Beispiel ist das Erstellen eines Snapshots mit „ODINC.exe -snapshot d: -file snapshot.img“, wodurch der aktuelle Zustand des Volumes „D:“ gesichert wird. Diese Befehle ermöglichen eine flexible und effiziente Verwaltung von Backup-Prozessen direkt über die Kommandozeile.

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