Die Bereitstellung von Objekt- und File-Speicher für Kubernetes soll vereinfacht werden. Eine neue Integration von Scality soll einen nahtlosen Speicherzugriff auf RING und Artesca für Cloud-native Entwicklungen ermöglichen.
Scality will mit den Open-Source-Treibern COSI und CSI Kubernetes-Speicherung einfach, flexibel und effizient machen.
Der Speicher-Software-Profi Scality kündigt die Veröffentlichung zweier Open-Source-Kubernetes-Treiber an. Es geht um den COSI-Treiber, ein Container-Object-Storage-Interface, das mit jeder S3-kompatiblen Objektspeicher-Lösung kompatibel ist. Zum anderen kommt der CSI-Treiber, das Container-Storage-Interface für File-Speicher, neu auf den Markt.
CSI ist ein Open-Source-Plug-in, das eine native Integration in Kubernetes ermöglicht. Entwickler können damit File-Speicher-Volumes direkt in ihren Kubernetes-Workflows bereitstellen, einbinden und verwalten – unabhängig von der zugrunde liegenden Speicherplattform.
Vereinfachte S3-Speicheroperationen für Objekt- und File-Speicher
Scalitys aktuelle Innovation soll es Organisationen und Cloud-Service-Anbietern ermöglichen, ihre Abläufe zu optimieren und die Entwicklung zu beschleunigen, indem Anwendungen dynamisch Speicherressourcen für Objekte über die Standard-Kubernetes-APIs anfordern können. Die COSI- und CSI-Treiber übernehmen automatisch die Bereitstellung von S3-Buckets, Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM) sowie die Zugriffs-Konfiguration – laut Hersteller alles ohne Handlungsbedarf auf der Nutzerseite.
„Unsere neuen COSI- und CSI-Treiber schließen die Lücke zwischen Kubernetes-nativer Anwendungsentwicklung und Enterprise-tauglichem Speicher“, so Erwan Girard, Chief Product Officer bei Scality Inc. „Durch die Nutzung der standardisierten S3- und IAM-APIs anstelle proprietärer Protokolle bieten wir Entwicklern eine vollständig transparente, auf Standards basierende Schnittstelle für skalierbaren, sicheren und persistenten Speicher.“
Vollständig integrierter Kubernetes-Speicher über Open Source
Im Gegensatz zu anderen Ansätzen, die eine manuelle Einrichtung oder die Erstellung spezieller Skripte erfordern, ist der Scality-COSI-Treiber darauf ausgelegt, sich problemlos in die Kubernetes-Orchestrierung zu integrieren. Entwicklern wird es Scality zufolge ermöglicht, einfach Bucket-Claims zu definieren und auf Ressourcen in ihren Kubernetes-Manifesten zuzugreifen. Der Treiber übernehme automatisch die Erstellung von S3-Buckets auf Scality RING, generiere die erforderlichen Zugangsdaten und speichere diese sicher innerhalb von Kubernetes, um die Nutzung von RING zu erleichtern. Diese reibungslose Entwicklererfahrung führt Scality auf sein Engagement für Kubernetes-native Workflows und Innovationen im Open-Source-Bereich zurück. Sowohl der COSI- als auch der zugehörige CSI-Treiber sind als Open-Source-Projekte verfügbar, was den Nutzern vollständige Transparenz und Flexibilität bietet.
Unterstützung von Dateisystemen über den Scality-CSI-Treiber
Die neuen Open-Source-Treiber von Scality sind vielseitig einsetzbar und decken zahlreiche Anwendungsbereiche ab, darunter die Cloud-native Entwicklung, DevOps-Workflows, die Integration von Datenpipelines und Multi-Tenant SaaS-Plattformen. Neben dem COSI-Treiber bietet Scality auch einen CSI-Treiber an, der es Kubernetes-Workloads ermöglicht, auf POSIX-ähnliche Dateisystem-Volumes zuzugreifen.
Gleichzeitig sollen Unternehmen im Hintergrund von der Skalierbarkeit und Kosteneffizienz des Objektspeichers profitieren. Dies sei besonders vorteilhaft für Dienstanbieter, die nutzungsbasierte Abrechnungsmodelle einführen möchten, bei denen die Nutzer nur für den tatsächlichen Speicherverbrauch zahlten, anstatt überschüssige Kapazitäten bereitzuhalten.
„Scalitys S3-Objektspeicher passt sich flexibel der Nachfrage an, bietet schnellen und einfachen Datenzugriff und fortschrittlichen Schutz, um einen unterbrechungsfreien Geschäftsbetrieb zu gewährleisten“, erklärt Jeyhun Garayev, IT-Direktor bei AzInTelecom.
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