Das hat einen erheblichen Einfluss auf die gesamte Firmen-IT und nicht zuletzt auf die Datenbankadministratoren und ihre Teams. Anwender sind heute technisch wesentlich besser informiert als noch vor wenigen Jahren und nicht länger bereit, bei der Datenbanknutzung Einschränkungen hinsichtlich der Funktionalität oder Interoperabilität hinzunehmen.
Das jüngste Produkt der MariaDB Corp. ist Maxscale. Damit adressiert das Unternehmen insbesondere Anforderungen an die Skalierbarkeit.
(Bild: MariaDB)
Vielmehr erwarten sie, dass sich die eingesetzten Unternehmens-Applikationen ihren Anforderungen und Bedürfnissen anpassen. Erklärungen wie „das funktioniert nun einmal nur so“ werden nicht länger akzeptiert. Von einer modernen Applikation wird erwartet, dass sie sich an die Anforderungen eines Unternehmens und seiner Mitarbeiter anpasst – nicht umgekehrt. Auf diese Weise sind in jüngster Vergangenheit zahlreiche Innovationen entstanden – und dieser Trend setzt sich fort.
Das Datenbank-Management muss einfacher sein
So stellte die MariaDB Corporation erst kürzlich ihr neuestes Produkt „MariaDB Maxscale“ vor, das die Skalierbarkeit von Datenbanken deutlich vereinfacht. Mit diesem neuen Open-Source-Proxy lassen sich Anwendungen und Datenbank erstmals vollständig entkoppeln.
MariaDB MaxScale beschleunigt dem Hersteller zufolge besonders zeitaufwendige Schritte der Datenbankverwaltung. Das gilt insbesondere im Zusammenhang mit der horizontalen Skalierung von Unternehmensanwendungen wie sie notwendig werden, wenn im Zuge des Wachstums Änderungen der Architektur erforderlich sind. Unter bestimmten Voraussetzungen macht der Einsatz von MariaDB MaxScale diese sogar komplett überflüssig, heißt es aus dem Anbieterunternehmen.
Den MariaDB-Entwicklungsteams sei es mit Maxscale gelungen, eine auf Datenbanken ausgerichteten Proxy-Layer zu implementieren, der das Skalieren von Systemen optimiert. Erreicht habe man dies durch die Isolierung von Anwendungs- und Datenschicht, was eine getrennte Skalierung der Datenbankumgebung ermögliche, erläutern die Entwickler.
Das neue Baby: Maxscale
Das MariaDB-Team hat sich dabei auf die wichtigsten Problemstellungen von Anwendungs- und Datenbank-Experten konzentriert und fünf verschiedene Plug-ins entwickelt: Module zu Protokollen zwischen Anwendung und Datenbank, Status-Überwachung, Routing, Authentifizierung und Protokollierung.
Für Unternehmen hat dieser Ansatz demnach deutliche Vorteile. So verbessert sich beispielsweise die Skalierbarkeit und Flexibilität einer Organisation. Erweiterte Funktionen wie Aufspaltung von Lesen/Schreiben unterstützen die Optimierung von Master-Slave-Architekturen, was zu einem besseren Durchsatz führt.
Die intelligente regelbasierte Filterung auf der Proxy-Ebene ermöglicht zudem auch komplexe Datenbankabfragen und Berichte. Dafür müssen weder der Code der Datenbank noch der der Anwendung geändert werden, was die Entwicklungsdauer verkürzt und die Kosten senkt.
Regelbasierte Filterung
Darüber hinaus steigt die Datenbanksicherheit, denn die Einführung einer Proxy-Ebene ermöglicht tiefgreifendere Sicherheitskontrollen. Unbefugte Zugriffe und mögliche SQL-Einschleusungen werden schneller erkannt und verhindert.
Da Maxscale die Datenbankprotokolle von MariaDB und MySQL sowie über JSON auch die von Microsoft SQL Server, Hadoop, PostgreSQL und anderen gängigen Datenbanken ändern kann, erhöht sich die Zahl der Datenbanken, die sich in ein Unternehmens-Umfeld integrieren und gemeinsam nutzen lassen.
Wunsch und Wirklichkeit: Friedliche Koexistenz
Dadurch wird auch die heftige Diskussion obsolet, ob man sich bei der Datenbanktechnologie nun besser für eine SQL- oder für eine No-SQL-Lösung entscheiden soll. Johansson ist davon überzeugt, dass beide DB-Technologien – abhängig vom Umfeld – ihre Vorteile haben. Er glaubt, dass beide auch in Zukunft problemlos nebeneinander existieren und im Geschäftsleben zum Einsatz kommen werden. Die Diskussion zeige aber, welche große Bedeutung Datenbanken heute für die Unternehmens-IT und die unterschiedlichsten Geschäftsabläufe haben.
Das No-SQL-Lager favorisiert diese Datenbank-Technologie als moderne und zukunftsorientierte Anwendung. Dabei werden Argumente wie einfaches Design, leichte Bedienbarkeit, die Fähigkeit ein nahezu unbegrenztes Volumen an Daten zu speichern sowie die hohe und einfache Skalierbarkeit in die Waagschale geworfen.
Stand: 08.12.2025
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Vor allem neue Produkte aus dem Segment der No-SQL-Datenbanken reklamieren für sich, dass sie die Bedingungen erfüllen. Aber auch bewährte relationale Datenbank-Technologien, wie MySQL oder MariaDB, haben inzwischen zahlreiche dieser Aspekte integriert und ihr Funktionsspektrum wird kontinuierlich erweitert.