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Cluster Resource Scheduler ergänzt Proxmox Virtual Environment in Version 7.3 verfügbar

Von Martin Hensel

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Die Open-Source-Virtualisierungsplattform Proxmox Virtual Environment ist ab sofort in Version 7.3 erhältlich. Zu den Neuerungen zählt ein Cluster Resource Scheduler, der bei der Identifizierung optimaler Ziel-Hosts hilft.

Proxmox Virtual Environment steht ab sofort in Version 7.3 bereit.(Bild:  Proxmox)
Proxmox Virtual Environment steht ab sofort in Version 7.3 bereit.
(Bild: Proxmox)

Proxmox Virtual Environment ermöglicht den Betrieb von VMs, Containern, Netzwerk und Software-Defined Storage bequem über eine einzige Weboberfläche. Die aktuelle Version 7.3 basiert auf Debian 11.5 („Bullseye“) und dem Linux-Kernel 5.15. Sämtliche integrierten Open-Source-Technologien wie QEMU, LXC und ZFS wurden auf den neuesten Stand gebracht. Die Plattform unterstützt sowohl Ceph Quincy 17.2.5 als auch Ceph Pacific 16.2.10.

Neuheiten im Überblick

Neu an Bord ist der Cluster Resource Scheduler (CRS) in Form einer Tech-Preview: Er bringt die TOPSIS-Methode („Technique for Order of Preference by Similarity to Ideal Solution“) mit, um am besten geeignete Ziel-Hosts für HA-Services zu finden. Wird für das CRS der neue Modus „Static Load“ angewendet, berechnet das Tool anhand der Eigenschaften der HA-Ressource („Total Memory“ und „vCPU“) den optimalen Host. In kommenden Versionen sollen ein dynamischer Load Scheduler und Live-Load Balancing folgen.

Weitere Neuerungen umfassen den Proxmox Offline Mirror, der die Aktualisierung physisch und logisch isolierter Proxmox-VE-Hosts erlaubt. Tags für virtuelle Gäste erhöhen die Übersicht und gestatten zum Beispiel die Unterscheidung von VMs zwischen „Produktion“ oder „Test“. ZFS dRAID Pools lassen sich nun direkt über das Webinterface erstellen. CPU-Pinning für virtuelle Maschinen sowie ein überarbeitetes Durchreichen von USB-Geräten sind nun ebenfalls implementiert.

Verfügbarkeit

Proxmox Virtual Environment ist Open Source und steht ab sofort zum Download bereit. Unternehmen können optional technischen Enterprise-Support hinzubuchen.

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