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Storage-Infrastruktur für die Hybrid-Cloud Pure Storage stellt FlashArray for AWS Outposts vor

Von Michael Matzer 4 min Lesedauer

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Pure FlashArray for AWS Outposts kombiniert die Ressourcen der AWS-Cloud wie etwa EC2 mit der FlashArray-Technologie von Pure Storage, damit Rechenzentren wie die Cloud funktionieren können. Die Outpost-Gerätefamilie ermöglicht eine Bandbreite von Hybrid-Cloud-Einsatzmöglichkeiten, unter anderem im Rechenzentrum.

Mit FlashArray for AWS Outposts sollen Kunden eine flexible Hybrid-Cloud-Infrastruktur aufbauen können.(Bild:  Yanawut Suntornkij - stock.adobe.com)
Mit FlashArray for AWS Outposts sollen Kunden eine flexible Hybrid-Cloud-Infrastruktur aufbauen können.
(Bild: Yanawut Suntornkij - stock.adobe.com)

Pure Storage FlashArray for AWS Outposts stellt eine Hybrid-Cloud-Lösung bereit, mit der Unternehmen Anwendungen in ihren eigenen Rechenzentren modernisieren können. So können Kunden Block-Daten-Volumes, die von Pure Storage FlashArray unterstützt werden, direkt über die AWS Management Console an Amazon-EC2-Instanzen (Amazon Elastic Compute Cloud) auf Outposts anhängen.

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FlashArray for AWS Outposts soll eine leistungsstarke neue Option für Unternehmen bieten, die eine flexible Infrastruktur aufbauen und eine „wirklich nahtlose Hybrid-Cloud-Erfahrung“ schaffen möchten. AWS Outposts ist eine Gerätefamilie vollständig verwalteter Lösungen, die Infrastruktur und Dienste von AWS für eine konsistente Hybrid-Erfahrung an praktisch jedem Standort vor Ort oder am Edge bereitstellen. Sie eignet sich also auch für Filialen und kleine Läden, als Server vor allem für Rechenzentren.

Die Pure-Storage-Plattform will Speicher bieten, der sich durch Einfachheit, Zuverlässigkeit, Leistung und Effizienz auszeichnet, plus integrierten Datenschutz und Sicherheit auf Enterprise-Niveau. Die neue Lösung kombiniere die beiden leistungsstarken Systeme und biete gleichzeitig eine vereinfachte und integrierte Benutzererfahrung über die AWS Management Console, so Pure.

Diese Console ist unerlässlich für den Zugang zu den Outpost-Geräten, um AWS-Dienste wie Elastic Block Storage (EBS) für EC2 wählen, konfigurieren und nutzen zu können. Durch die entsprechende Outpost-Architektur lassen sich Drittanbieter-Lösungen wie Pure FlashArray anstelle von EBS nahtlos integrieren. Die EC2-Instanzen, an die FlashArray et cetera andocken können, sind 42U-Outpost-Racks und 2U-Outpost-Server.

Welche Geräte von Pure sind bereit für den Einsatz auf AWS Outposts? Pure gibt auf diese Frage detailliert in einem Blog Auskunft.

Zunächst wäre da natürlich FlashArray. Die Speicher-Appliance soll On-Premises mit AWS Outposts die Datenverarbeitung von geschäftskritischen Workloads und Cloud-nativen Anwendungen beschleunigen, indem sie NVMe-Flash-Speicher und Agile-Data-Services mitbringt. Storage Class Memory (SCM) ist optional, moderne Datensicherheitstechniken sind Standard.

Als nächste Baureihe eignet sich laut Hersteller auch Pure FlashBlade: Diese Appliance bringt den UFFO-Standard (Unified Fast File and Object) von Pure zu den AWS-Outposts-Geräten. FlashBlade nutzt NFS-Protokolle und RESTful-APIs, die mit der S3-API kompatibel sind, um hybriden Cloud-nahen Speicher bereitzustellen. Diese Lösung sei ideal für lokale Datenverarbeitungsumgebungen mit niedrigen Latenzzeiten. „Das S3-Protokoll ermöglicht AWS-Outposts-basierten lokalen Storage auf FlashBlade“, informiert der Hersteller.

Als drittes Modell eignet sich Pure Cloud Block Store für AWS Outposts, indem es die nahtlose Mobilität von Daten, Datensicherheit und Datendienste auf Unternehmensniveau unterstützt, die „konsistent mit der firmeneigenen Infrastruktur sind“.

Viertens offeriert Pure selbst einen Cloud-Service, nämlich Pure as-a-Service: Der Vorteil liegt vor allem in der Lizenzierung, denn der Nutzer bekommt eine AWS-Outposts-Subskription und gemeinsames Cloud-Lizenz-Management von Pure und AWS.

Fünftens offeriert Pure Portworx, damit Kunden auch den Amazon Elastic Kubernetes Service (Amazon EKS) auf AWS Outposts ausführen können. Diese Kunden können geschäftskritische Cloud-Apps oder Microservices sowohl On-Premises als auch in der Cloud ausführen.

„Pure Storage FlashArray for AWS Outposts stellt eine überzeugende Alternative dar, da es eine der einfachsten Hybrid-Cloud-Lösungen bietet, die derzeit verfügbar sind, und Unternehmen die Modernisierung innerhalb ihrer bestehenden Rechenzentren ermöglicht. Unsere integrierte Lösung verbindet nahtlos lokale und Cloud-Umgebungen und bringt AWS-Rechenleistung und andere Services zusammen mit dem leistungsstarken Speicher der Enterprise-Klasse von Pure Storage“, erklärt Cody Hosterman von Pure Storage.

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„Mit der Integration von AWS Outposts in Pure Storage FlashArray bieten wir unseren Kunden die Flexibilität, Cloud-Dienste mit einer Speicherplattform der Enterprise-Klasse in ihren eigenen Rechenzentren auszuführen“, kommentiert Jan Hofmeyr, Vice President of EC2 Networking and Edge bei AWS. „Diese Zusammenarbeit ermöglicht es Unternehmen, ihre Infrastruktur mit der Agilität von AWS und der Zuverlässigkeit von Pure zu modernisieren. Dies bedeutet, sie können schneller Innovationen vorantreiben, effizient skalieren und sich ändernde Geschäftsanforderungen erfüllen, ohne Kompromisse bei der Kontrolle oder Leistung eingehen zu müssen.“

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Inzwischen sind 13 weitere Lösungen für AWS Outposts zertifiziert worden. AWS listet rund tausend Kunden auf, die Outposts verwenden.

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