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Speicherhierarchie im Wandel Sandisk stellt neue NAND-Generation für KI-Inferenz-Workloads vor

Von Bernhard Lück 1 min Lesedauer

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Sandisk hat auf der Speicherfachmesse FMS 2026 NAND-Technologien für die wachsenden Anforderungen von KI-Inferenz-Workloads vorgestellt, darunter eine neue 3D-NAND-Generation, ein Framework für den gesamten KI-Datenlebenszyklus sowie ein Konzept für High-Bandwidth-Flash (HBF).

Die Messe „Future of Memory and Storage“ (FMS) 2026 fand vom 4. bis 6. August im kalifornischen Santa Clara statt.(Bild:  Sandisk)
Die Messe „Future of Memory and Storage“ (FMS) 2026 fand vom 4. bis 6. August im kalifornischen Santa Clara statt.
(Bild: Sandisk)

Sandisk zufolge verschiebt sich mit dem zunehmenden Einsatz großer Sprachmodelle der Schwerpunkt vieler KI-Infrastrukturen vom Training hin zur Inferenz. Größere Modelle, längere Kontextfenster und agentische Anwendungen erhöhten dabei den Bedarf, große Datenmengen sowohl schnell bereitzustellen als auch dauerhaft vorzuhalten. Klassische Architekturen, die primär auf DRAM und GPU-Rechenleistung setzen, stießen dabei zunehmend an Grenzen. Flash-Speicher rücke deshalb stärker in den Fokus – etwa für Data Lakes, Modellspeicher, Retrieval-Augmented-Generation-Anwendungen (RAG) und Key-Value-Cache-Workloads.

Neue Technologien für KI-Inferenz

  • BiCS10 QLC NAND: Die nächste Generation der 3D-NAND-Technologie von Sandisk bringe im Vergleich zu den Vorgängergenerationen Verbesserungen bei Speicherdichte, Performance und Energieeffizienz und richte sich an KI-, Cloud- und Rechenzentrumsanwendungen.
  • AI Data Cycle Framework: Die Architektur könne Speicheranforderungen über den gesamten KI-Lebenszyklus hinweg beschreiben – von der Datenerfassung über Training und Inferenz bis zur Speicherung generierter Inhalte.
  • High Bandwidth Flash (HBF): Die neue NAND-basierte Speichertechnologie wurde entwickelt, um den steigenden Bandbreiten- und Kapazitätsanforderungen zukünftiger KI-Inferenz-Plattformen gerecht zu werden.
  • Enterprise-SSDs: Auf besonders KV-Cache-intensive Workloads ausgelegte SSD-Technologien sollen künftige PCIe-Gen-6-Plattformen unterstützen und in kapazitätsstarken E3.S-Formfaktoren verfügbar sein.

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(Bild: Storage-Insider)

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