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Everpure vereinfacht die iSCSI- und MPIO-Konfiguration VM-Extension für automatisierte Speicheranbindung in Azure

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Everpure hat seine Cloud VM Extension für Azure Virtual Machines veröffentlicht. Die Erweiterung könne die Einrichtung von iSCSI und Multipath I/O (MPIO) automatisieren und damit den Konfigurationsaufwand bei der Anbindung von externem Blockspeicher reduzieren.

Die Everpure Cloud VM Extension automatisiert die Einrichtung des Speichers und das Einbinden von Volumes auf Azure-VMs.(Bild:  Everpure)
Die Everpure Cloud VM Extension automatisiert die Einrichtung des Speichers und das Einbinden von Volumes auf Azure-VMs.
(Bild: Everpure)

Externer Blockspeicher für Azure-VMs verspricht Unternehmen mehr Flexibilität bei Skalierung und Kapazitätsplanung. Bislang war die hostseitige Konfiguration jedoch häufig mit manuellen Schritten oder eigens erstellten PowerShell- oder Bash-Skripten verbunden. Nach Ansicht von Everpure führt dieser Aufwand regelmäßig zu Konfigurationsabweichungen zwischen einzelnen Hosts und erhöht das Risiko operativer Fehler.

Automatisierte Konfiguration statt manueller Skripte

Die Extension soll diesen Prozess in einem einzigen Bereitstellungsschritt abbilden: Sie konfiguriert iSCSI-Dienste, aktiviert und optimiert MPIO, stellt die Verbindung zum Speicherziel her und wendet dabei die von Everpure empfohlenen Best Practices an. Ziel sei es, wiederkehrende Einrichtungsaufgaben zu eliminieren und eine konsistente Speicherkonnektivität über verschiedene VM-Bereitstellungen hinweg sicherzustellen.

Die Erweiterung lässt sich laut Hersteller sowohl bei der Neuerstellung von VMs einbinden als auch nachträglich zu bereits laufenden Azure-VM-Ressourcen hinzufügen. Unterstützt werden sowohl Linux- als auch Windows-Umgebungen, was den Einsatzbereich auf unterschiedliche Workload-Typen ausweiten soll.

Einbindung in Infrastructure-as-Code-Workflows

Ein weiterer Schwerpunkt der Extension liegt auf der Integration in bestehende Automatisierungs-Pipelines. Die Bereitstellung kann über ARM-Templates, Azure Bicep oder Terraform erfolgen. Dadurch soll sich die Speicheranbindung direkt in VM-Bereitstellungspipelines, Golden Templates oder umfassendere Umgebungs-Workflows integrieren lassen, und müsse nicht als separater manueller Schritt nach der eigentlichen VM-Bereitstellung erfolgen. Für Teams, die auf standardisierte Landing Zones oder CI/CD-gesteuerte Infrastruktur setzen, ermögliche dies einen deklarativen Workflow, der Compute- und Speicherbereitstellung gemeinsam abbildet, so der Anbieter.

Zwei Everpure-Cloud-Varianten, eine Extension

Die Extension deckt beide Bereitstellungsmodelle von Everpure Cloud ab: Azure Native und Dedicated. Für Everpure Cloud Azure Native bietet sie einen One-Click-Workflow direkt im Azure-Portal, über den sich eine VM auswählen lässt und das Host-Betriebssystem automatisch konfiguriert sowie Speichervolumes eingebunden werden. Bei Everpure Cloud Dedicated automatisiert die Extension die hostseitigen Aufgaben, die bislang manuelle Konfiguration oder Skripte erforderten, wodurch laut Everpure insbesondere die Einführung in größerem Maßstab erleichtert wird.

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