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Kooperation von Scality und WEKA Schnellere KI-Datenpipelines zu geringeren Kosten

Von Michael Matzer 3 min Lesedauer

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Scality und WEKA kooperieren, um Hochleistungs-KI Storage mit effizientem Object-Tiering bereitzustellen. WEKA liefere dabei hochperformante Leistung, Scality erweitere Kapazität und Wirtschaftlichkeit. Ziel sind schnellere Datenpipelines bei geringeren Kosten in KI- und HPC-Workloads.

Durch ihre Zusammenarbeit wollen Scality und WEKA ihren Kunden schnellere Datenpipelines für KI- und HPC-Workloads bereitstellen.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Durch ihre Zusammenarbeit wollen Scality und WEKA ihren Kunden schnellere Datenpipelines für KI- und HPC-Workloads bereitstellen.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Scality, ein Anbieter cyber-resilienter Objektspeicher-Lösungen, und WEKA, der Anbieter des KI-Speichersystems NeuralMesh, haben eine gemeinsame validierte Lösung vorgestellt, die WEKA NeuralMesh mit dem Object-Tiering von Scalitys Hauptprodukt RING über einen Konnektor kombiniert.

Die Lösung will Unternehmen das Beste aus beiden Welten bieten: Flash-Performance für aktive KI- und HPC-Daten (High-Performance-Computing) sowie skalierbare, langlebige Kapazität für große Datensätze. Mit der Kombi-Lösung sollen Kosten und Komplexität reduziert werden, ohne dass der Kunde Abstriche bei Geschwindigkeit oder Performance machen müsse.

NeuralMesh ist nach WEKA-Angaben ein intelligentes, adaptives Mesh-Storage-System. Im Gegensatz zu traditionellen Dateninfrastrukturen, die mit zunehmender KI-Skalierung komplexer und anfälliger werden, steigere NeuralMesh mit wachsender Umgebung Performance, Robustheit und Effizienz. Die Lösung maximiere die GPU-Auslastung, beschleunige die „Time-to-First-Token“ und senke so die Kosten für KI-Innovation nachhaltig.

Der Konnektor

Im Zentrum der Kombi-Lösung steht Scalitys Object Connector für NeuralMesh: eine Objektspeicher-Schnittstelle, die von WEKA im großen Maßstab validiert wurde. Im Vergleich zu konventionellen S3-Schnittstellen erzielte Scality RING in internen Tests auf vergleichbarer Hardware eine bis zu zehnfach höhere Performance bei gleichzeitig bis zu 20 Prozent geringeren Infrastrukturkosten. Unternehmen sollen damit ihre auf NeuralMesh basierenden KI- und HPC-Datenpipelines wirtschaftlicher erweitern und zugleich den Administrationsaufwand klassischer Objektspeicher-Architekturen vermeiden können.

Die gemeinsame Lösungsarchitektur hält neue und aktive Daten auf dem Flash-Memory-Tier von NeuralMesh und verschiebt Daten von dort in den ausfallsicheren Objektspeicher von Scality, der bis auf Exabyte skalierbar ist. Dies soll optimale Performance bei gleichzeitig langfristiger Kostenkontrolle gewährleisten, ohne Kunden dabei in kostenintensive All-Flash-Architekturen zu zwingen. Die Preise für Flash-Speicher steigen derzeit ebenso wie für große Festplatten.

So kann man sich die Systemarchitektur der kombinierten HPC-Lösung von WEKA und Scality vorstellen. Die zentrale Bedeutung des Konnektors wird deutlich. (Bild:  Scality)
So kann man sich die Systemarchitektur der kombinierten HPC-Lösung von WEKA und Scality vorstellen. Die zentrale Bedeutung des Konnektors wird deutlich.
(Bild: Scality)

„Unser NeuralMesh-Storage-System bietet die hochperformante Software-Basis, die moderne KI-Pipelines für einen optimalen Betrieb benötigen“, sagt Nilesh Patel, Chief Strategy Officer, WEKA. „Unternehmen, die den schlanken Scality RING Connector gemeinsam mit NeuralMesh einsetzen, profitieren von zusätzlichen wirtschaftlichen Vorteilen durch eine kosteneffiziente integrierte Object-Speicherklasse. Auf diese Weise können unsere gemeinsamen Kunden ihre KI-Projekte schneller und effizienter realisieren.“

Die Vorteile im Überblick

Der Kunde bekommt Performance dort, wo sie zählt. NeuralMesh maximiert laut Anbieter die GPU-Auslastung, verkürzt die „Time-to-First-Token“ und betreibt KI-Pipelines mit Flash-Geschwindigkeit.

Die Kombi-Lösung will Wirtschaftlichkeit im Exabyte-Maßstab offerieren. Scality RING skaliere auf Exabyte-Dimensionen mit einer Beständigkeit von bis zu 14 Neunen (99,999999999999 Prozent). Der Object-Connector für NeuralMesh ermögliche einen effizienten Object-Tier mit bis zu 20 Prozent geringeren Kosten im Vergleich zu traditionellen Object-Integrationen. Ebendieses Tiering werde vereinfacht: bewährte, von WEKA validierte Interoperabilität ohne erforderliche Engineering-Anpassungen.

Die Lösung biete zudem Performance und Zuverlässigkeit gegenüber dem Open-Source-Storage-Tool Ceph: „Die speziell für NeuralMesh entwickelte Connector-Integration bietet eine schnellere, besser administrierbare und zuverlässigere Alternative zu Community-basierten Objektspeicher-Lösungen, inklusive Enterprise-Support“, so Patel von WEKA.

Einfachheit in der Einrichtung

Paul Speciale ist Chief Marketing Officer bei Scality.(Bild:  Scality)
Paul Speciale ist Chief Marketing Officer bei Scality.
(Bild: Scality)

Im Datenblatt führt Scality auch Einfachheit als Vorteil an. „Scality RING mit WEKA zu koppeln, ist leicht zu bewerkstelligen: Man wähle HTTPS als Protokoll aus dem Dropdown-Menü der WEKA-Konfiguration aus und weise das System auf die Loadbalancer, die Scality RING vorgeschaltet sind.“ WEKAs Konnektorensammlung unterstützt verbreitete Applikationen und APIs, so etwa GPU Direct, POSIX, Kubernetes CSI sowie die Protokolle SMB, NFS und S3. Die Support-Teams von sowohl Scality als auch WEKA seien gegenseitig auf ihren Systemen und Technologien geschult. Das stelle ein effizientes und angenehmes Kundenerlebnis mit dem Support sicher.

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„Unsere Partnerschaft mit WEKA eröffnet Unternehmen einen intelligenten Weg, die Wirtschaftlichkeit ihrer KI-Datenpipelines nachhaltig zu optimieren“, so Paul Speciale, Chief Marketing Officer bei Scality. „WEKA liefert die Performance, Scality die Skalierung. Gemeinsam unterstützen wir unsere Kunden dabei, Infrastrukturkosten und Management-Komplexität zu reduzieren und zugleich KI- und HPC-Umgebungen mit maximaler Effizienz zu betreiben.“

Verfügbarkeit

Die Lösung Scality RING mit NeuralMesh Connector für WEKA ist ab sofort verfügbar. Weitere Informationen finden sich im Datenblatt.

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