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Sicherheit und Kontrolle in Edge-Umgebungen Server und kleines Rechenzentrum für Edge-Standorte

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Neue Dell-Lösungen – ein kompakter Server, ein kleines modulares Rechenzentrum, ein optimiertes Telemetrie-Management und eine Plattform zur Analyse von Streamingdaten – sollen Unternehmen dabei helfen, die Rechen-, Netzwerk- und Speicherherausforderungen in Edge-Umgebungen zu meistern.

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Der Dell EMC PowerEdge XE2420 lässt sich für den Einsatz an staubigen Standorten optional mit einer Filterblende ausstatten.
Der Dell EMC PowerEdge XE2420 lässt sich für den Einsatz an staubigen Standorten optional mit einer Filterblende ausstatten.
(Bild: Dell )

Unternehmen, die Anwendungen und Infrastrukturen an jenen Orten platzieren, an denen Daten entstehen, haben es dabei oft mit beengten Räumen, widrigen Umgebungen oder besonderen Sicherheitsanforderungen zu tun. Mit seinen neuen Systemen und Software-Lösungen, so Hersteller Dell, sei es möglich, solche Hindernisse zu überwinden.

Kompakter, robuster Server

Der Dell EMC PowerEdge XE2420 sei gezielt für beengte Platzverhältnisse und widrige Umgebungsbedingungen konzipiert. Der Zwei-Sockel-Server mit geringer Latenz könne mit bis zu vier Beschleunigern und einer Speicherkapazität von bis zu 92 TB ausgerüstet werden. Dadurch könne er an steigende Anforderungen von Geschäfts- und Analyseanwendungen angepasst werden. Der NEBS-zertifizierte Server (Network Equipment-Building System) toleriere hohe und niedrige Umgebungstemperaturen und lasse sich für den Einsatz an staubigen Standorten optional mit einer Filterblende ausstatten. Ein- und Ausgänge sowie das Netzteil seien von vorn zugänglich – dies erleichtere Servicetechnikern die Arbeit.

Rechenzentrum für entfernte, raue Umgebungen

Das Dell EMC Modular Data Center Micro 415 biete vorintegrierte IT, Stromversorgung, Kühlung und Remote-Management auf dem Niveau eines Enterprise-Rechenzentrums auf kleinem Raum. Unternehmen hätten damit die Möglichkeit, ein komplettes Rechenzentrum an Standorten zu implementieren, die eigentlich als untauglich dafür erschienen, etwa an der Basis eines TK-Sendemasts. Zum Schutz des IT-Equipments vor Ort biete das Modular Data Center Micro physische Sicherheitsvorkehrungen, zum Beispiel ein Gehäuse, das extremen Temperaturen standhalten könne, abschließbare Türen sowie optionale Raucherkennung und Brandunterdrückung.

Ganzheitliches Servermanagement per Fernzugriff

Dell hat das iDRAC9 Datacenter, die neue Version des Dell Remote Access Controller, um Analysefunktionen für Streamingdaten erweitert. Mit ihnen lasse sich der Betrieb sämtlicher Dell EMC PowerEdge Server an Edge-Standorten nachvollziehen. Zudem helfe iDRAC9 Datacenter Unternehmen dabei, die Anforderungen bei Implementierung, Absicherung und Betrieb in Edge-Umgebungen zu meistern. Die Funktionen für die Bereitstellung per Fernzugriff, so Dell, könnten im Vergleich zu einer manuellen Implementierung die Administrationszeiten nach der initialen Einrichtung um bis zu 99 Prozent reduzieren. Mit der Streamingtelemetrie könnten Unternehmen Trends erkennen, den Betrieb feinjustieren und Predictive Analytics durchführen – und damit die Leistung maximieren, Ausfallzeiten reduzieren und Risiken vermeiden.

Die automatische Zertifikatsaktivierung von iDRAC9 Datacenter ermögliche eine „Zero-Touch“-Security am Edge ebenso wie an zentralen Standorten. Mit 20 neuen und KI-basierten Kennzahlenreports, die Dell zufolge nahezu 2,9 Millionen Datenpunkte pro Server abdecken, könnten IT-Abteilungen eigene Auswertungen für die spezifischen Daten entwickeln, die sie analysieren möchten – sei es für ein einziges System oder für sämtliche mit iDRAC9 unterstützten Systeme unabhängig von ihrem Standort.

Speicherung und Analyse von Edge-Streamingdaten

Die Dell EMC Streaming Data Platform ermögliche Unternehmen die Aufnahme und Analyse von Edge-Streamingdaten. Sie könnten damit das Infrastrukturmanagement vereinfachen und die Basis dafür legen, wichtige Geschäftserkenntnisse zu gewinnen und sich neue Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Dateninfrastruktur zu erschließen.

Die Plattform sei darüber hinaus auch eine ganzheitliche Lösung für sämtliche Unternehmensdaten – ob gestreamt oder nicht. Hierfür bringe sie eine selbstskalierende Datenaufnahme mit, ein Tiering-Storage mit der Möglichkeit, historische Daten bei Bedarf wieder aufzurufen, sowie ganzheitliche Analysen von Echtzeit- und historischen Daten.

Das iDRAC9 Datacenter und die Streaming Data Platform sind Dell zufolge ab sofort verfügbar, beim PowerEdge XE2420 soll es noch im 1. Quartal 2020 so weit sein. Das Modular Data Center Micro 415 werde voraussichtlich ab Beginn der 2. Jahreshälfte 2020 zur Verfügung stehen.

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