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Recovery-Tool für Exchange und Sharepoint im Praxistest, Teil 2

Sharepoint-Datenbanken wiederherstellen und migrieren

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Ontrack PowerControls für Sharepoint

Beim Test der Version für Sharepoint setzten wir zunächst wieder den Extract Wizard ein, um die benötigten Daten aus dem Backup zu extrahieren, das wir zuvor mit den Bordmitteln des Sharepoint-2007-Servers erstellt hatten. Die Arbeit mit der Sharepoint-Version läuft dann ähnlich wie bei dem Exchange-Tool. Nach dem Programmaufruf kommt ein Wizard zum Definieren von Quelle (in diesem Fall unsere eben extrahierten Daten) und Ziel zum Einsatz (jetzt unser Sharepoint-Server, von dem wir zuvor einige Daten gelöscht hatten).

Nach dem Abschluss des Assistenten erhalten die Administratoren Zugriff auf das Arbeitsfenster, das ähnlich wie bei der Exchange-Variante gestaltet wurde und das oben die Quelldaten mit einer Baumstruktur auf der linken Seite und unten den Zielserver (ebenfalls mit Baumstruktur) enthält. Es ist an dieser Stelle wieder möglich, per Copy and Paste Daten wiederherzustellen. Befehle wie Copy, Export oder Rename lassen sich auch durch einen Rechtsklick auf die jeweils relevanten Inhalte aufrufen.

Bildergalerie

Wiederherstellungsfunktion für ganze Sharepoint Sites

Auch hier gilt wieder: Die Ontrack PowerControls für Sharepoint bieten eine Wiederherstellungsfunktion für ganze Sharepoint Sites. Je nach Bedarf spielen die IT-Verantwortlichen komplette Datenbanken oder Einzelobjekte zurück. Es ist also nicht mehr notwendig, die ganze Sharepoint-Umgebung wiederherzustellen. Die Lösung arbeitet mit Sharepoint 2007 sowie den Microsoft SQL Servern 2005 und 2008 zusammen. Bei uns im Test lief Sharepoint auf Basis von einem SQL Server 2005 mit dem Server auf dem gleichen System.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Verbindung mit Sharepoint-Servern, bei denen die Datenbank auf dem gleichen System läuft wie der Server selbst, anders konfiguriert wird als bei Systemen, bei denen die Datenbank auf einem separaten Server installiert wurde.

Bei separaten Datenbanken reicht es in der Regel, den Servernamen anzugeben und die restlichen Einstellungen der Ontrack PowerControls so zu belassen, wie sie sind. Wenn die Datenbank auf dem gleichen Server läuft wie der Sharepoint-Server – bei uns war das wie eben angesprochen der Fall – müssen die zuständigen Mitarbeiter dafür sorgen, dass auf dem Sharepoint-Rechner der SQL-Server-Browser-Dienst läuft.

Außerdem müssen sie sich mit der richtigen Instanz verbinden, als Rechnername kommt dann ein Ausdruck wie „{Servername}\OFFICESERVERS“ zum Einsatz. Last, but not least ist es zwingend erforderlich, bei der Datenbank die GUID mit anzugeben, also „SharePoint_Config_{GUID}“. Ein Beispiel hierzu findet sich in der Bildergalerie.

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