World Backup Day am 31. März Sicherheitsstrategie: Vom „nice-to-have“ zum „must-have“

Redakteur: Dr. Jürgen Ehneß

Matt Waxman, VP of Product Management bei Cohesity, einem Spezialisten für Datenmanagement und Backup, erläutert zum „World Backup Day“, wie Ransomware die Anforderungen an die Datensicherung verändert hat.

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Zum „World Backup Day“ weist Matt Waxman, VP of Product Management bei Cohesity, auf die Dringlichkeit hin, Schutzmaßnahmen gegen Ransomware zu ergreifen.
Zum „World Backup Day“ weist Matt Waxman, VP of Product Management bei Cohesity, auf die Dringlichkeit hin, Schutzmaßnahmen gegen Ransomware zu ergreifen.
(Bild: © dizain - stock.adobe.com)

Ransomware ist inzwischen zu einem Alltagsbegriff geworden. Dabei zielen raffinierte Angriffe zunehmend auf Backup-Daten ab, um die letzte Sicherheitsbastion der Unternehmen zu überwinden. So hat sich eine Sicherheitsstrategie, deren Grundlage die Unveränderbarkeit der Daten ist, von einem „nice-to-have“ zu einem „must-have“ entwickelt.

Bislang wurden die Daten auf dem Speichermedium geschützt. Jetzt ist die Absicherung auch auf Dateisystemebene verfügbar und damit weitaus leistungsfähiger und auch in der Cloud einsetzbar. Das bedeutet: Die Daten können überall weder gelöscht noch bearbeitet werden. Sobald ein nicht manipulierbares Backup gespeichert ist, lässt es nicht mehr verändern oder überschreiben.

Dies ist besonders wichtig für die Abwehr von Ransomware. Ein nicht veränderbares Backup kann eine Wiederherstellung der Daten garantieren, sei es in Form eines vollständigen Backups oder eines Snapshots. Bei Cohesity ist das Dateisystem SpanFS unveränderlich. Durch die damit gesicherten Backups müssen Unternehmen kein Lösegeld zahlen, um Daten nach einem Angriff wiederherzustellen.

Alle Unternehmen, ob groß oder klein, müssen wachsam sein und Schutzmaßnahmen ergreifen. Nur so lässt sich das Risiko, das nächste Opfer zu werden, reduzieren. In Kombination mit der Cloud ist ein unveränderliches Dateisystem ein sehr leistungsfähiges Mittel, um Ransomware-Angriffe oder auch menschliche Fehler wie unabsichtliches Überschreiben oder Löschen wichtiger Daten zu beheben. Zu lange war Backup eine lästige Pflicht oder ein ungeliebtes Anhängsel. Nun ist jedoch klar, dass das Festhalten am bestehenden Backup-Anbieter ohne gründliche Prüfung der Unveränderlichkeit der Daten einem Nichtstun gleichkommt. Das ist definitiv keine Option mehr.

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