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Direkt nach dem Anmelden findet sich der Administrator auf einer Übersichtsseite wieder, die Basisinformationen wie Firmware-Revision, Seriennummer, Slots oder Drives bietet. Bei den Einstellungen lassen sich der Loader Mode (zufällig, sequenziell), das Auto-Cleaning, der Barcode Reader, der Drive Control Path (mit SCSI ID) und der Power-Save-Modus konfigurieren.
Darüber hinaus haben Administratoren Zugriff auf die Netzwerkkonfiguration mit Zeitzone, Time Server, DNS-Server und DHCP-Settings und können hier Einstellungen zu Alerts per E-Mail an bis zu vier Empfänger vornehmen.
Alternativ ist es auch möglich, in der SNMP-Konfiguration bis zu vier Trap-Empfänger einzurichten. Sämtliche Alert-Meldungen lassen sich vom Schweregrad der jeweiligen Information abhängig machen. Dabei unterstützt die Library die Level „Unknown“, „Emergency“, „Error“, „Warning“ und „Info“.
Interessant ist auch noch die Informationsseite, denn sie zeigt eine physikalische Übersicht über die Slots, das Drive, die Robotereinheit und den LAN-Anschluss mit farblichen Statuskennzeichnungen. Weiß bedeutet in diesem Zusammenhang „leer“, Blau „normal“, Grün „Info“, Gelb „Warnung“ und Rot „Fehler“. Es existiert auch noch eine logische Übersicht, die das gleiche Farbschema verwendet, die Komponenten der Library aber als Baumstruktur anzeigt.
Abgesehen davon gehören noch ein Event Log und ein Befehlsbereich zum Leistungsumfang des Web-Interfaces. Das Event Log wurde unterteilt in den „Event Index“, die „Loader Events“, die „Drive Events“ und „Other Events“. Die Einträge lassen sich hier auch nach Schweregrad filtern, dazu stehen die gleichen Level wie bei der Alert-Konfiguration zur Verfügung.
Ein „Log Index“, ein „Cleaning Log“, „Log Data“ und ein „Log Filter“ mit den Optionen „No Sense“, „Recovery Error“, „Not Ready“, „Medium Error“, „Hardware Error“, „Illegal Request“, „Unit Attention“ sowie „Aborted Command“ schließen den Logging-Bereich ab.
An Befehlen stellt das Web Interface schließlich - wie das Front Panel - allgemeine Kommandos bereit. Dazu gehören „Move“, „Load“, „Unload“, „Online“, „Offline“ und „Reset“.
Fazit
Im Test konnte die T16A2 voll überzeugen. Das Produkt macht einen qualitativ hochwertigen und sehr zuverlässigen Eindruck. Darüber hinaus lässt es sich einfach in Betrieb nehmen und gibt Administratoren mit dem Front Panel und dem Web Interface viele Konfigurationsmöglichkeiten an die Hand, die über eine reine Administration des Produkts per Backup Software hinausgehen.
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