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Tape Library T16A2 von NEC im Test

Speicher satt fürs Backup

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Bei der Erkennung durch die Backup-Software sah es leider zunächst nicht so gut aus: Diese fand zwar die Bibliothek, nicht aber das Bandlaufwerk. Erst ein Update der Backup-Exec-Device-Treiber auf die zum Testzeitpunkt aktuelle Version 20080215 schaffte hier Abhilfe. Nach dem Einspielen des Treiberpacks erschien das Laufwerk wie erwartet in der Geräteübersicht und ließ sich ansprechen.

Administration

Die Library lässt sich im laufenden Betrieb entweder über die Backup-Software oder über ein Web-Interface oder über das bereits erwähnte Front-Panel verwalten. Im Test ergaben sich bei der Arbeit mit Backup Exec keine Probleme. Wir sicherten insgesamt über drei Terabyte an Daten auf das System und stellten Files von verschiedenen Medien wieder her.

Dabei verhielt sich die Library wie erwartet, wechselte die Bänder, wenn nötig, und kam beim Lesen und Schreiben von Informationen auf die Datenübertragungsraten, die bei solchen Systemen üblich sind. LTO-3-Bänder lassen sich mit der Library übrigens ganz normal nutzen, wenn auch im Vergleich zu LTO-4 mit einem reduzierten Datendurchsatz. LTO-2-Bänder sind immerhin noch lesbar. Im Test mit Backup Exec hinterließ das T16A2 auf jeden Fall einen sehr unkomplizierten und zuverlässigen Eindruck.

NEC stellt den Anwendern ein Front Panel und ein Web Interface zur Verfügung, um die Library zu steuern. Über dieses passwortgeschützte Front Panel lassen sich Parameter wie die SCSI-ID, die Loader-Optionen, die Systemzeit und die Netzwerk-Settings einstellen.

Abgesehen davon zeigt das Panel Slot-Informationen an, listet die gerade aktiven Einstellungen auf und wirft auf Kommando die Magazine aus. Darüber hinaus präsentiert dieses Panel eine Statusübersicht mit Informationen über die aktuellen Aktivitäten von Bandlaufwerk, Robotereinheit sowie Magazinen und ermöglicht es, einfache Befehle wie „Move Tape“, „Clean Drive“, „Unload Drive“ oder „Reboot“ durchzuführen. Administratoren können darüber hinaus die Library über das Panel On- und Offline schalten.

Nach dem Anschluss des Systems an den LAN-Switch und einer über das Front-Panel erfolgten Netzwerkkonfiguration steht Anwendern das Web-Interface auf Java-Basis über die URL http://{IP-Adresse der Library} zur Verfügung. Die Standard-Login-Daten lauten „Root“ mit dem Passwort „root“.

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