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Tape Library T16A2 von NEC im Test Speicher satt fürs Backup

| Autor / Redakteur: Dr. Götz Güttich / Nico Litzel

Mit der T16A2 Tape Library liefert NEC eine Datensicherungslösung für kleinere und mittelgroße Umgebungen. Das System arbeitet mit einem LTO-Ultrium-Bandlaufwerk und zwei Magazinen, die zusammen bis zu 16 Bänder fassen. Beim Einsatz von LTO Ultrium 4 Cartridges erreicht das Produkt damit eine unkomprimierte Speicherkapazität von maximal 12,8 Terabyte. Storage-Insider.de hat die T16A2 im Testlabor unter die Lupe genommen.

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Storage-Insider.de hat die Tape Library T16A2 von NEC im Testlabor unter die Lupe genommen.
Storage-Insider.de hat die Tape Library T16A2 von NEC im Testlabor unter die Lupe genommen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Bandbibliothek T16A2 ist ein Rack-Mountable-Modell, das sich bei Bedarf sich mit einer optionalen Gehäuseerweiterung zu einer Desktop-Unit umbauen lässt. Im Test setzten wir die Rack-Version ein, die zwei Höheneinheiten im Schrank in Anspruch nimmt.

Werden LTO-Ultrium-4-Bändern verwendet, so liegt die Datentransferrate bei bis zu 120 Megabyte pro Sekunde. Als HostInterfaces bietet die Library-SAS- und SCSI-LVD-Schnittstellen. Unser Testgerät arbeitete auf SCSI-Basis.

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Abgesehen von den genannten Schnittstellen verwendet die Tape Library noch ein LAN-Interface zum Remote-Management und eine serielle Schnittstelle als „Service Interface“.

Die Cartridge Access Time liegt laut Hersteller bei 15 Sekunden, die Initialisierungszeitspanne bei unter einer Minute und die Inventory Time bei weniger als 40 Sekunden.

Im Test bestätigten sich diese Zeitangaben im Großen und Ganzen. Die Mean Time between Failure der Robotereinheit gibt NEC mit 255.000 Stunden und den maximalen Stromverbrauch des Produkts mit 110 Watt an. Die Library wurde für die Zusammenarbeit mit AIX, HP-UX, Linux, Solaris und Windows zertifiziert.

Die Installation

Die Inbetriebnahme des Produkts gestaltet sich vergleichsweise einfach. Im Test beschlossen wir, die T16A2 an einem Windows-Backup-Host zu betreiben, der mit Backup Exec 11d von Symantec mit installierter Library Option arbeitet und über einen passenden SCSI-LVD-Adapter von Adaptec verfügt. Das System arbeitet mit einer Athlon-64-CPU mit 2,2 GHz Taktfrequenz, vier Gigabyte RAM und einer Festplattenkapazität von 250 Gigabyte. Als Betriebssystem verwendeten wir Windows Server 2003 R2 mit Service Pack 2.

Nach dem Auspacken des Geräts, dem Anschluss an die SCSI-Schnittstelle und dem Setzen des Terminators bestückten wir das Produkt mit LTO-4-Bändern und warteten, bis die Bandbibliothek mit der Inventarisierung der Cartridges fertig war. Anschließend fuhren wir den Host hoch, der die Library sofort erkannte. Sie kommt ab Werk mit der SCSI-ID 1, das lässt sich bei Bedarf über ein Front-Panel ändern. Dazu später mehr.

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