Bis zu 16 SAS- und SATA-Festplatten per iSCSI ins Netzwerk einbinden

Starline nimmt iSCSI-RAID-SAN-Header von EasyRAID ins Programm

10.01.2008 | Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Das RAID-System EasyRAID Q16QS bindet in Kombination mit den JBODs bis zu 64 SAS- oder SATA-Festplatten per iSCSI in ein Netzwerk ein.
Das RAID-System EasyRAID Q16QS bindet in Kombination mit den JBODs bis zu 64 SAS- oder SATA-Festplatten per iSCSI in ein Netzwerk ein.

Der Storage-Distributor Starline hat knapp vier Monate nach dem Fibre-Channel-Modell EasyRAID Q16PS nun auch das iSCSI-Schwestermodell Q16QS ins Programm aufgenommen. Der Controller bietet vier Gigabit-iSCSI-Anschlüsse, einen SAS-Erweiterungsport und intern Platz für 16 Festplatten.

Im Q16QS-SAN-Header der Firma EasyRAID können Anwender sowohl SAS- wie auch SATA-II-Festplatten einsetzen. Das neue Modell im Angebot des deutschen Vertriebs Starline findet per iSCSI-Protokoll Anschluss an ein Ethernet-Netzwerk. Der Header lässt sich mit bis zu drei JBODs per SAS-Port erweitern, die wiederum jeweils bis zu 16 Festplatten kontrollieren. Bei allen Geräten ist auch der Mischbetrieb von SAS- und SATA-Festplatten möglich.

Für die Datensicherheit nutzt der Header auf den internen Festplatten und den angeschlossenen JBODs die Rollback- und Snapshot-Funktionen ergänzt.

Im verwendeten iSCSI-Protokoll sieht Starline einen weiteren Infrastruktur-Vorteil: Der SAN-Header kann per konventioneller Verkabelung und mit Gigabit-Ethernet-Switches in ein Netzwerk eingebunden werden. Soll vom Speichernetzwerk gebootet werden, bietet der deutsche Vertrieb passende NICs (Network Interface Cards) mit iSCSI-Initiatoren an; ansonsten genügt ein konventioneller (Gigabit-)Ethernet-Port und entsprechende Initiator-Software.

Die Hardware im Überblick

Der Intel-IOP342-Prozessor kann auf bis zu zwei Gigabyte RAM zurückgreifen. Ab Werk ist ein Gigabyte installiert. Optional kann eine Battery-Backup-Einheit nachgerüstet werden, die im Falle eines Stromausfalls einen Datenverlust verhindert. Die vier Gigabyte-Ethernet-Ports unterstützen Port-Trunking, bei dem mehrere physikalische Links zu einem logischen verbunden werden. Dadurch werden Datentransferraten von bis zu 600 Megabyte pro Sekunde erreicht. Zusätzlich steht ein dedizierter Fast-Ethernet-Port zur Administration zur Verfügung. Zwei Netzteile sorgen zudem für Redundanz bei der Stromversorgung. Das Gehäuse nimmt im 19-Zoll-Rack drei Höheneinheiten in Anspruch, ebenso wie die kompatiblen JBODs.

Preise und Beispielkonfigurationen

Der ER-Q16QS-4GR3 mit 16 Hitachi-Enterprise-SATA-II-Festplatten (7.200 Umdrehungen pro Minute, 16 Terabyte brutto) kostet 9.550 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Der Endkundenpreis für die Konfiguration mit 16 Fujitsu-300-Gigabyte-SAS-Festplatten (15.000 Umdrehungen pro Minute, für den Dauerbetrieb ausgelegt, 4,8 Terabyte brutto) beträgt 11.860 Euro. Für die Mischkonfiguration mit acht Hitachi-1000-Gigabyte-SATA-II-Laufwerken und acht 300-Gigabyte-Fujitsu-SAS-Festplatten mit insgesamt 10,4 Terabyte brutto verlangt Starline 10.700 Euro.

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