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Suse Enterprise Storage 6 Thomas-Krenn ergänzt Storage-Angebot

Autor: Ann-Marie Struck

Der Hersteller Thomas-Krenn bringt eine zertifizierte Hardware-Appliance für Suse Enterprise Storage 6 auf den Markt. Es handelt sich dabei um ein Komplettpaket, bestehend aus Server-Hardware, Subscriptions für Suse Enterprise Storage sowie den Suse Linux Enterprise Server (SLES).

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Die Admin- und Storage-Nodes sind für Suse Enterprise Server 15 zertifiziert.
Die Admin- und Storage-Nodes sind für Suse Enterprise Server 15 zertifiziert.
(Bild: Thomas Krenn)

Ab sofort hat der Hersteller für Individuelle Server- und Storage-Systeme Thomas Krenn eine Hardware-Appliance für Suse Enterprise Storage 6 in seinem Portfolio. Die Appliance besteht aus einem komplett Paket aus Server-Hardware, Subscriptions für Suse Enterprise Storage sowie Suse Linux Enterprise Server (SLES). Das Angebot wird durch Priority-Support und Vor-Ort-Inbetriebnahme ergänzt.

Suse Enterprise Storage ist eine Software-definierte Speicherlösung. Sie beruht auf dem Open-Source-Projekt Ceph. Die Appliance unterstützt Protokolle von iSCSI bis S3/Swift, wodurch sie eine Alternative zu proprietären SANs bildet. Des Weiteren kann sie dadurch auch als Storage-Backend für Cloud- und Container-Infrastrukturen genutzt werden.

Mithilfe der Software Ceph können Storage-Umgebungen mit einer guten Skalierung sowie einer hohen Ausfallsicherheit gebaut werden. Zudem lässt sich der Betriebsaufwand durch Selbstheilungs- und Selbstmanagementfunktionen verringern. Als Grundlage für die Software dient eine Hardware-Appliance von Thomas-Krenn. Das System verfügt über SATA-HDDs mit einer Bruttokapazität von 128 Terabyte (TB).

Der Server besteht aus vier Storage-Nodes sowie einem Admin-Node, wobei drei der Storage-Nodes auch als Monitoring-Nodes fungieren. Jeder der vier Storage-Nodes ist zusätzlich mit einem 750-Gigabyte-Optane-NVMe-Speicher ausgestattet. Dadurch wird einerseits intelligentes Caching ermöglicht, wodurch Latenzen reduziert werden. Andererseits fungiert er auch als Speicher in Tiering-Konzepten. Als Plattform dienen Intel Xeon-Scalable-Prozessoren, die auf Supermicro-Mainboards laufen.

Die Storage-Nodes verfügen jeweils über zwei Xeon-Silver-4208-CPUs sowie 96 GB Arbeitsspeicher. Im Admin-Node wird ein Intel Xeon Silver 4208 eingesetzt. Das 10-GB-Clusternetzwerk ist redundant auslegbar. Darüber hinaus wird der Server mit zwei 24-Port-Switches geliefert.

Die Admin- und Storage-Nodes sind zertifiziert für Suse Enterprise Server 15. Zudem sind sie auch einzeln als SLES-zertifizierte Hardware verfügbar. Dadurch kann die Kapazität des Clusters durch Hinzufügen weiterer Nodes problemlos erweitert werden. Laut Thomas-Krenn übernehmen sie die Nachzertifizierung weiterer Hardware-Komponenten auf den Server-Plattformen.

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 Ann-Marie Struck

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Redakteurin