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Marktstart für 8-Terabyte-Modell Toshiba erweitert Enterprise-Capacity-Festplattenfamilie

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Ab sofort ist eine 8-Terabyte-Variante der MG-Serie von Toshiba erhältlich. Die Enterprise-Capacity-Festplatten sind für den Einsatz in geschäftskritischen Server- und Shared-Storage-Systemen konzipiert.

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Toshiba erweitert sein Angebot an Enterprise-Capacity-Festplatten um ein 8-TB-Modell.
Toshiba erweitert sein Angebot an Enterprise-Capacity-Festplatten um ein 8-TB-Modell.
(Bild: Toshiba)

Gegenüber der Vorgängerversion hat Toshiba die Kapazität um 33 Prozent von 6 auf 8 Terabyte erhöht. Zudem wurde die maximale kontinuierliche Übertragungsgeschwindigkeit erhöht: Beim neuen Modell MG05ACA800 liegt sie rund 12 Prozent über der des 6-Terabyte-Vorgängers.

Die 3,5-Zoll-Festplatten der MG-Reihe sind für den Einsatz in SDS-Infrastrukturen, Public- und Private-Cloud-Umgebungen, digitalen Archiven sowie Disk-basierten Backup- und Datensicherungslösungen geeignet. Sie arbeiten mit 7.200 Umdrehungen pro Minute.

Sparsam im Betrieb

Um die Betriebskosten in Ruhephasen oder bei geringer Auslastung zu schonen, hat Toshiba spezielle Power-Management-Funktionen integriert. Die Laufwerke sind für einen 24x7-Betrieb bei einer jährlichen Arbeitsauslastung von bis zu 550 Terabyte ausgelegt. Toshiba gibt die MTTF („Mean Time To Failure“) mit 2.000.000 Stunden an. Zudem wird erstmals der neue Industriestandard „Host-initiated Power-disable“ unterstützt. Toshiba liefert Muster der neuen 8-Terabyte-Festplatten ab sofort an OEMs und Systemintegratoren aus.

„Das massive Datenwachstum bleibt eine zentrale Herausforderung sowohl in Cloud- als auch in On-Premise-IT-Umgebungen“, erklärt Noriaki Katakura, General Manager der HDD Business Unit von Toshiba. „Die neue 8-TB-SATA-Enterprise-Capacity-HDD von Toshiba adressiert diese Herausforderung, indem die Kapazität pro Gerät und Spindel auf 8 TB erhöht wurde. Damit können OEMs und Cloud Service Provider (CSP) hohe Storage-Kapazitäten der Enterprise-Klasse für unternehmenskritische Anwendungen bereitstellen, die mit der rapiden Datenzunahme Schritt halten müssen“, ergänzt er.

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