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RM5 Value-SAS-Reihe vorgestellt Toshiba kündigt SAS-SSDs als SATA-Alternative an

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Diplom-Betriebswirtin Tina Billo

Mit der RM5 Value-SAS-Serie führt Toshiba eine neue Kategorie an SAS-SSDs ein. Die Lösungen besitzen laut Hersteller das Potenzial, bislang in Servern eingesetzte SATA-Speichermedien abzulösen, da sie vom Preis her mithalten könnten. Jedoch leistungsfähiger, zuverlässiger sowie sicherer seien und mehr Kapazität böten.

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Mit der RM5-Serie will Toshiba eine Alternative zu SATA-SSDs bieten.
Mit der RM5-Serie will Toshiba eine Alternative zu SATA-SSDs bieten.
(Bild: Toshiba)

Toshiba will nach eigenen Angaben eine neue SSD-Klasse etablieren. Die jetzt vorgestellte RM5 Value-SAS-Reihe (vSAS) soll laut dem Hersteller die Kostenlücke zu SATA schließen und den Einsatz dieser Technik im Serverumfeld obsolet machen.

"Entwickelt im Hinblick auf Preisattraktivität und den Einsatz in Servern ist die RM5 vSAS-Serie von Toshiba eine kosteneffiziente und hochperformante Lösung, die mit SATA verbundenen Einschränkungen überwindet", erklärt Paul Rowan, General Manager der SSD Unit von Toshiba Memory Europe.

Höhere Performance

Im Gegensatz zu häufig eingesetzten SAS-Expandern ermögliche die RM5-Serie eine durchgängige, native SAS-Nutzung. Die sonst nötige Protokollanpassung an SATA entfalle somit. Anwender könnten infolgedessen direkt von den Vorteilen profitieren, die SAS- gegenüber SATA-SSDs bieten - darunter beispielsweise der von ihnen gebotenen höheren Leistung.

Die Lösungen der RM5-Reihe setzen auf dem herstellereigenen 3D-TCL-Speicher BiCS-Flash auf und kommen zunächst im 2,5-Zoll-Formfaktor mit Kapazitäten zwischen 960 Gigabyte bis hin zu 7,68 Terabyte.

Als Schnittstelle dient ein SAS-Port, der eine Übertragungsrate von 12 Gbit/s unterstützt. Alternativ dazu wird Toshiba auch eine U.2-Variante anbieten, die sich über eine SFF-8639-Steckverbindung anbinden lässt. Zu den genauen Leistungsdaten machte der Hersteller noch keine Angaben.

Verfügbarkeit

OEM-Kunden werden bereits mit den SSDs bemustert, ab dem dritten Quartal 2018 sollen sie voraussichtlich generell verfügbar sein und die Auslieferung kontinuierlich gesteigert werden. Preise gab der Hersteller noch nicht bekannt.

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