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Externer Massenspeicher Was ist eine USB-Festplatte?

Von Dipl.-Ing. (FH) Stefan Luber 2 min Lesedauer

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Eine USB-Festplatte ist ein externer, über die USB-Schnittstelle mit einem Computer oder einem anderen Gerät verbundener Massenspeicher. Er wird außerhalb des Rechnergehäuses betrieben, hat ein eigenes Festplattengehäuse und weist üblicherweise die typischen 2,5- oder 3,5-Zoll-Festplattenabmessungen auf. USB-Festplatten lassen sich für die externe Ablage von Daten, den Datentransfer zwischen verschiedenen Systemen oder für Datensicherungen verwenden.

Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt.(Bild:  © aga7ta - Fotolia)
Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt.
(Bild: © aga7ta - Fotolia)

Die USB-Festplatte gehört zur Kategorie der externen USB-Massenspeicher. Im Gegensatz zu einem USB-Stick hat sie in der Regel aber die typischen Abmessungen von 2,5- oder 3,5-Zoll-Festplatten. Die Festplatten sind über den Universal Serial Bus (USB) mit einem Computer oder einem anderen IT-System oder Gerät verbunden und speichern Daten dauerhaft.

Technisch kann es sich bei einer USB-Festplatte um ein herkömmliches Hard Disk Drive (HDD) mit rotierenden Scheiben und Schreib-/Leseköpfen oder um eine halbleiterbasiert arbeitende SSD (Solid State Drive) handeln. (Oft wird der Begriff „Festplatte“ aber synonym für HDD verwendet.)

USB-Festplatten haben ein eigenes Gehäuse und werden außerhalb des Rechnergehäuses betrieben. Die Stromversorgung erfolgt entweder direkt über die USB-Schnittstelle oder über ein externes Netzteil. Zum Betrieb einer USB-Festplatte an einem Computer sind in der Regel keine zusätzlichen Treiber oder speziellen Software-Komponenten zu installieren. Die externen Festplatten werden von der Computer-Hardware und den gängigen Betriebssystemen automatisch erkannt und in das Dateimanagement eingebunden. Sie lassen sich wie interne Festplatten als separate Laufwerke ansprechen und mit unterschiedlichen Dateisystemen formatieren.

Neben USB-Festplatten gibt es weitere externe Festplattentypen, die über andere Schnittstellen, beispielsweise per FireWire, eSATA oder Thunderbolt, mit einem Rechner verbunden werden.

Einsatzmöglichkeiten von USB-Festplatten

USB-Festplatten sind vielfältig einsetzbar. Typische Anwendungen und Einsatzmöglichkeiten sind:

  • für die externe Speicherung von Daten,
  • für den Datentransport von einem Rechner zu einem anderen Rechner,
  • für Datensicherungen oder die Datenarchivierung,
  • für die Erweiterung der internen Speicherkapazität,
  • als Archiv für Multimediainhalte wie Videos, Musik oder Bilder,
  • als externe Speichermöglichkeit an Geräten wie Receivern, Spielekonsolen oder Fernsehern.

Die technischen Merkmale von USB-Festplatten

USB-Festplatten sind in vielen verschiedenen technischen Varianten verfügbar. Wesentliche technische Merkmale sind neben der Ausführung als HDD oder SSD die Speicherkapazität, die Festplattenabmessungen (2,5 oder 3,5 Zoll) und der unterstützte USB-Schnittstellenstandard. Die unterstützte USB-Version hat wesentlichen Einfluss auf die Performance der Datenübertragung zwischen einem Rechner und der externen Festplatte. Während bei der Version USB 2.0 die Datenübertragungsrate auf maximal 480 Megabit pro Sekunde beschränkt ist, erreichen Versionen wie USB 3.0, 3.1 oder 3.2 Datenübertragungsraten von mehreren Gigabit pro Sekunde.

Übliche Speicherkapazitäten von USB-Festplatten liegen im Bereich von einem bis mehreren Terabyte. Je nach technischer Ausführung wird die USB-Festplatte über die USB-Schnittstelle oder über ein externes Netzteil mit der für den Betrieb benötigten elektrischen Energie versorgt.

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