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Flüchtiger Speicher Was ist Static Random Access Memory (SRAM)?

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Static Random Access Memory gehört mit DRAM (Dynamic Random Access Memory) zur Gruppe der flüchtigen Speicher, die beim Abschalten der Betriebsspannung ihre Informationen verlieren. Anders als bei DRAM müssen beim SRAM die Speicherinhalte nicht immer wieder aufgefrischt werden. Der Speichertyp benötigt weniger Energie und bietet eine hohe Performance. Typischer Einsatzbereich für statisches RAM ist Zwischenspeicher im Computer wie der L1-, L2- oder L3-Cache der Prozessoren.

Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt.(Bild:  © aga7ta - Fotolia)
Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt.
(Bild: © aga7ta - Fotolia)

SRAM ist das Akronym für „Static Random Access Memory“. Es handelt sich um Speicher in Form von statischem RAM, der zusammen mit dynamischem RAM (DRAM – Dynamic Random Access Memory) die Gruppe der flüchtigen Speicher bildet. Wird die Betriebsspannung abgeschaltet, verliert statisches oder dynamisches RAM die gespeicherten Informationen. Der Unterschied zu DRAM ist, dass bei Static Random Access Memory gespeicherte Informationen nicht immer wieder aufgefrischt werden müssen und so lange erhalten bleiben, wie die Betriebsspannung anliegt.

Statisches RAM benötigt weniger Energie und bietet eine hohe Performance mit schnellem Zugriff auf die Daten. Der Speicher ist allerdings teurer und erreicht nicht die Speicherdichte von DRAM. Typischer Einsatzbereich für Static Random Access Memory ist der schnelle Zwischenspeicher in einem Computer wie L1-, L2- oder L3-Cache des Prozessors. Weitere Einsatzbereiche sind spezielle RAM-Bereiche des Digital-Analog-Wandlers von Grafikkarten oder Speicher von Geräten wie Smartphones, Wearables, Routern, Switches, Computerperipheriegeräten und anderen.

Da der Stromverbrauch für statisches RAM sehr gering ist, lassen sich Daten mit einer kleinen Pufferbatterie über lange Zeiträume speichern. Dies macht SRAM auch für bestimmte RAM-Anwendungen mit permanenter Datenspeicherung geeignet. Für normalen Systemarbeitsspeicher eines Computers wird SRAM nicht verwendet.

Abgrenzung zum dynamischen RAM (DRAM)

SRAM und DRAM sind beides Arten von flüchtigem Speicher. Wichtiger Unterschied ist, dass bei DRAM die Speicherinhalte periodisch aufgefrischt werden müssen, damit kein Speicherverlust eintritt. Static Random Access Memory hingegen behält die Speicherinformationen auch ohne Auffrischen, solange die Betriebsspannung anliegt. Während statisches RAM die Informationen in Flipflops speichert, bestehen Speicherzellen bei dynamischem RAM aus einem Kondensator als eigentlichem Speicherelement und einem Transistor. DRAM benötigt mehr Energie und ist langsamer, ermöglicht aber höhere Speicherdichten.

Prinzipielle Funktionsweise und Aufbau von statischem Random Access Memory

Static Random Access Memory nutzt eine bistabile Kippstufe in Form eines Flipflops, um ein Bit an Information zu speichern. Die Speicherzellen lassen sich schnell auslesen, sind aber wesentlich größer als bei dynamischem RAM. Eine einzige Speicherzelle besteht in der Regel aus sechs oder mehr Transistoren. Speicherzellen können mit dem Standby-, Lesezugriff- und Schreibzugriffzustand drei Zustände annehmen. Der Leistungsbedarf für das Erhalten der Informationen im Standby-Zustand ist sehr klein. Das Lesen und Schreiben von Daten erfolgt wie bei DRAM über Wortleitungen und Bit-Leitungen.

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