Incom zu Speicherarten

Welche Daten gehören wohin?

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Speichermanagement-Software kann bei der optimalen Datenarchivierung hilfreich sein.
Speichermanagement-Software kann bei der optimalen Datenarchivierung hilfreich sein. (Bild: Incom)

Die Datenflut nimmt nach wie vor kein Ende. Gerade in Unternehmen stellt sich deshalb oft die Frage: Wo und wie legt man die Informationen kosteneffizient und sinnvoll ab? Der Storage-Distributor Incom hat hierzu einige Fakten zusammengetragen.

Die Storage-Orchestrierung ist eine kleine Wissenschaft für sich, betont Incom. Sie erfordert zunächst die Identifizierung der zu speichernden Informationen. Viele Daten lassen sich bedenkenlos in der Cloud speichern, während sensible Informationen besser im Unternehmen selbst verbleiben. Derartige Daten unterliegen zudem gesetzlichen Aufbewahrungsfristen und erfordern damit ein sicheres Langzeitarchiv.

Je nach Branche gilt es möglicherweise Besonderheiten zu berücksichtigen: In der Medizin oder bei Versicherungen und Banken ist oft eine jahrzehntelange Datenaufbewahrung nötig. Eine mögliche Speichervariante bieten hier optische Datenträger: Sie sind unveränderlich und auf lange Haltbarkeit ausgelegt. Zudem entsprechen sie gesetzlichen Anforderungen und ermöglichen den energie- und kostensparenden Aufbau eines Langzeitarchivs.

Hohe Verfügbarkeit, hohe Kosten

Ein wichtiges Thema bei der Wahl des Speicherorts ist die Verfügbarkeit. Dabei sind Faktoren wie zum Beispiel die benötigte Zugriffsgeschwindigkeit und ein zuverlässiges Disaster Recovery zu berücksichtigen, die letztlich auch Einfluss auf die verwendete Technik von Festplatten oder Tapes bis hin zur Cloud haben.

Incom betont, dass eine höhere Datenverfügbarkeit immer auch aufwendigere Infrastrukturen mit performanten Systemen, hohen Bandbreiten, mehrfacher Redundanz und teuren Serviceverträgen mit kurzen Reaktions- und Wiederherstellungszeiten bedingt. Werden die Daten nach ihren unterschiedlichen Verfügbarkeitsanforderungen qualifiziert, bietet sich deshalb ein erhebliches Einsparpotenzial. Incom weist zudem darauf hin, dass Speichermanagement-Software die Datenströme automatisiert in die richtigen Kanäle lenken und damit für mehr Freiräume sorgen kann. Die Middleware nutzt dabei die vorhandenen Ressourcen optimal aus.

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