O&O FileDirect arbeitet als webbasierter Dienst für den Austausch großer Dateien ohne lokale Installation. Die Plattform integriert Verschlüsselung, Zugriffskontrolle und flexible Freigabemechanismen in eine einheitliche Oberfläche und nutzt ausschließlich Serverstandorte in Deutschland.
Mit FileDirect lassen sich große Dateien via Internet austauschen. Der Betreiber O&O Software GmbH bietet neben einer kostenlosen Variante unterschiedliche Versionen an, darunter auch eine für Behörden.
(Bild: Gemini / KI-generiert)
O&O Software GmbH betreibt den Dienst FileDirect aus Berlin und erweitert damit das bestehende Portfolio aus Defragmentierung, Backup und Disaster-Recovery-Lösungen. Die Anwendung läuft vollständig im Browser und setzt keine Client-Installation voraus. Dateien gelangen über generierte Links zum Empfänger, der den Download direkt ausführt. Der gesamte Ablauf bleibt plattformunabhängig und funktioniert unter Windows, macOS, Linux sowie mobilen Betriebssystemen.
Sicherheitsarchitektur und Datenkontrolle
Die Übertragung nutzt Client-zu-Client-Verschlüsselung, wodurch Daten bereits vor dem Upload geschützt vorliegen. Ergänzend erhöht eine Zwei-Faktor-Authentifizierung den Schutz registrierter Konten. Die Speicherung erfolgt ausschließlich auf Systemen innerhalb Deutschlands, wodurch regulatorische Anforderungen im Kontext DSGVO eingehalten werden.
Neben der Transportverschlüsselung integriert der Dienst Zugriffskontrollen über Passwörter, definierbare Ablaufzeiten und limitierte Download-Zähler. Jede Freigabe lässt sich zeitlich begrenzen und auf eine feste Anzahl von Abrufen beschränken. Protokollierungen erfassen Zugriffe und Upload-Vorgänge, wodurch sich Aktivitäten nachvollziehen lassen.
Betriebsmodell und Funktionsumfang
Der Dienst unterstützt zwei grundlegende Betriebsmodi. Ohne Registrierung erlaubt die Plattform den Versand einzelner Dateien bis 25 MB bei maximal zehn Dateien pro Transfer. Downloads bleiben auf drei Abrufe begrenzt, und Links verlieren nach spätestens drei Tagen ihre Gültigkeit.
Registrierte Nutzer erweitern diese Grenzen deutlich. Einzeldateien können bis zu 1 GB erreichen, und das Gesamtvolumen eines Transfers steigt auf 20 GB. Der Versand erfolgt optional direkt per E-Mail an bis zu fünf Empfänger. Ablaufzeiten lassen sich auf bis zu sieben Tage festlegen, und ein Passwortschutz steht zur Verfügung. Die maximale Anzahl von Downloads erhöht sich auf zehn.
Im kostenpflichtigen Segment differenziert O&O zwischen „Personal“ und „Professional“. Die Personal-Variante erlaubt Dateien bis 2 GB und ein Gesamtvolumen von 50 GB pro Transfer. Freigaben erreichen bis zu 25 Empfänger, Downloads bleiben auf 50 begrenzt, und Ablaufzeiten lassen sich bis zu 30 Tage definieren.
Die Professional-Stufe hebt diese Restriktionen weitgehend auf. Einzeldateien unterliegen keiner festen Größenbegrenzung, und Transfers erreichen bis zu 10 TB. Empfängeranzahl und Ablaufzeiten lassen sich frei definieren. Zusätzlich integriert der Dienst eine Funktion zur aktiven Dateianforderung über Upload-Links, wodurch externe Parteien Daten direkt bereitstellen können. Uploads lassen sich ebenfalls mit Passwortschutz, Ablaufzeiten und Protokollierung absichern.
Für Behörden stellt O&O eine gesonderte Variante bereit, die funktional an die Professional-Version anschließt und zusätzliche Rahmenbedingungen für öffentliche Einrichtungen berücksichtigt. Preisangaben erfolgen projektspezifisch.
Freigabemechanismen und Verwaltung
Die Plattform unterstützt Link-basierte Freigaben sowie den direkten Versand per E-Mail. Mehrere Empfänger lassen sich parallel bedienen, wodurch sich größere Verteilszenarien ohne zusätzliche Tools umsetzen lassen. Upload-Links erweitern das Modell um bidirektionale Transfers, sodass externe Systeme Daten sicher anfordern können.
Eine integrierte Übersicht listet alle übertragenen Dateien und erlaubt die Verwaltung laufender Transfers. Zugriffe lassen sich nachverfolgen und bei Bedarf begrenzen. Diese Kombination aus Transfer, Kontrolle und Protokollierung reduziert Abhängigkeiten von externen Cloud-Speichern.
Datenmigration – so funktioniert der Storage-Umzug
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(Bild: Storage-Insider)
Im Zuge der Digitalisierung ändern sich die Anforderungen an Storage-Systeme. Sie müssen leistungsfähiger, skalierbarer und insgesamt flexibler sein. Unternehmen führen neue Systeme wie etwa All-Flash-Arrays ein, verlagern Dienstleistungen der IT-Abteilung in die Public- oder Hybrid-Cloud, ziehen sogar das Rechenzentrum um und erkennen möglicherweise die Chance oder die Notwendigkeit, IT-Services und Storage-Infrastruktur zu konsolidieren.
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