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Inkrementelle Backups auf Blockebene NetApp erweitert Datenmanagement für Red Hat OpenShift

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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NetApp beschleunigt mit neuen Datenmanagement-Funktionen für Red Hat OpenShift die Backup- und Recovery-Prozesse in virtuellen Umgebungen. Im Zentrum steht Change Block Tracking (CBT) – eine Methode zur Änderungsverfolgung auf Blockebene für schnellere inkrementelle Backups.

NetApp und Red Hat optimieren Datensicherung und Skalierbarkeit für OpenShift-Umgebungen.(Bild:  NetApp)
NetApp und Red Hat optimieren Datensicherung und Skalierbarkeit für OpenShift-Umgebungen.
(Bild: NetApp)

Hintergrund des Updates ist ein strukturelles Problem bei größeren Virtualisierungsumgebungen: Klassische Backup-Verfahren, die vollständige VM-Festplatten scannen, stoßen bei wachsenden Umgebungen an ihre Grenzen – mit der Folge längerer Backup-Fenster, unvorhersehbarer Wiederherstellungszeiten und steigender Betriebsrisiken. Laut dem „State of Virtualization Report" von Red Hat haben 71 Prozent der befragten Unternehmen bereits mehr als die Hälfte ihrer IT-Infrastruktur virtualisiert; 90 Prozent sehen Virtualisierung als Treiber für Innovation. CBT soll diesem Engpass entgegenwirken, indem nur tatsächlich veränderte Datenblöcke gesichert werden.

Neue Funktionen im Überblick

  • NetApp Backup and Recovery für OpenShift und OpenShift Virtualization erhält mit dem Update eine umfassendere Automatisierung für VM-spezifische Schutz- und Wiederherstellungs-Workflows. CBT verhindert dabei die Rehydrierung von Daten während der Backups und reduziert nach Angaben von NetApp den Rechenaufwand für Sicherungsvorgänge spürbar. Die Lösung ist auf NetApp-ONTAP-Speicher ausgelegt.
  • NetApp Disaster Recovery für OpenShift und OpenShift Virtualization befindet sich aktuell in der öffentlichen Vorschau. Das DR-as-a-Service-Angebot soll orchestrierte Disaster-Recovery-Workflows für Kubernetes-basierte VMs ermöglichen und dabei geführte Prozesse für Failover und Fallback bereitstellen.
  • Red Hat OpenShift Virtualization mit OpenShift auf Google Cloud ist nun allgemein verfügbar. Google Cloud NetApp Volumes und der Trident-CSI-Treiber für OpenShift Virtualization stehen für Red Hat OpenShift Dedicated auf Google Cloud mit zertifiziertem Support bereit. Unternehmen können damit VMs und Container in der Cloud mit vereinfachtem Betrieb und nahtloser Skalierbarkeit ausführen, so NetApp.
  • NetApp Trident Parallelität adressiert Skalierungsengpässe. Der Trident-Controller führt Speicheroperationen künftig parallel statt sequenziell aus – für Amazon FSx für NetApp ONTAP sowie Google Cloud NetApp Volumes.

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