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eZelleron Weltweit hohes Interesse an Mini-Kraftwerk für die Hosentasche

| Autor / Redakteur: Stefan Liebing / Rainer Graefen

Dresdner Forscher von eZelleron haben auf kickstarter innerhalb von 10 Tagen fast 6.000 Vorbestellungen für ihr "kraftwerk" erhalten und sammeln damit rund 600.000 Dollar ein.

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Das "kraftwerk" soll mit einem kurzen Stoß aus der Gasflasche, 11 iPhone Ladungen schaffen.
Das "kraftwerk" soll mit einem kurzen Stoß aus der Gasflasche, 11 iPhone Ladungen schaffen.
(obs/eZelleron GmbH)

Vor einer Woche, am 5. Januar 2015, hat das Dresdner Unternehmen eZelleron GmbH auf der US-amerikanischen Internetplattform kickstarter.com das von ihr entwickelte Mini-Kraftwerk für die Hosentasche vorgestellt. Innerhalb weniger Tage hat das Unternehmen mehr als 4.500 Unterstützer weltweit gefunden und über 600.000 Dollar einsammelt.

Kann mit dem Verlauf der Kickstarter-Kampagne für kraftwerk zufrieden sein: Sascha Kühn, CEO bei eZelleron.
Kann mit dem Verlauf der Kickstarter-Kampagne für kraftwerk zufrieden sein: Sascha Kühn, CEO bei eZelleron.
(Bild: Heimrich & Hannot GmbH)
"Wir sind extrem begeistert von dieser weltweit großen Resonanz. Mehr als 6.000 Vorbestellungen aus den USA, Europa und Asien sind bereits bei uns eingegangen. Dieses hohe Interesse zeigt auch, dass der Bedarf an vom Stromnetz unabhängigen Lösungen weltweit sehr groß ist", betont Dr. Sascha Kühn, Geschäftsführer der eZelleron GmbH.

kraftwerk - das Mini-Kraftwerk für die Hosentasche, so der Name der Entwicklung, arbeitet mit einer innovativen, von der eZelleron GmbH entwickelten Brennstoffzellen-Technologie. Das von 27 Patenten geschützte Gerät wandelt Standard-Campinggas bzw. Feuerzeuggas direkt in elektrischen Strom um. Dieses Gas ist überall auf der Welt sehr günstig erhältlich. Das hocheffiziente Gerät lässt sich kinderleicht und in Sekundenschnelle immer wieder neu befüllen. kraftwerk ist sofort startbereit und liefert mit einer Füllung zum Beispiel Energie für elf iPhone-Ladungen.

"Das erste Etappenziel ist erreicht. Nun hoffen wir auf weitere Unterstützung für unser Projekt. So können wir weitere Varianten des Mini-Kraftwerks für die Hosentasche entwickeln", so Sascha Kühn. Zunächst soll es das kraftwerk in drei Varianten geben, neben einer Variante für den Alltagsgebrauch sind auch eine besonders robuste Outdoor- und eine luxuriöse Variante geplant.

kraftwerk ist ein kleines tragbares Kraftwerk in der Größe einer Zigarettenschachtel. Das handliche und mit 200 Gramm extrem leichte Gerät soll immer und überall zuverlässig Strom liefern. Es braucht niemals an ein Stromnetz bzw. eine Steckdose angeschlossen zu werden. kraftwerk soll den Nutzern damit Freiheit und Unabhängigkeit bei der Energieversorgung ihrer mobilen elektronischen Endgeräte bringen.

Die eZelleron GmbH will das bereits in einer Reihe von einwandfrei funktionierenden Prototypen vorliegende kraftwerk Ende 2015 auf den Markt bringen. Interessenten können über Kickstarter bereits ihr persönliches kraftwerk ab einem Preis von 99 Dollar erwerben. Sie erhalten es unmittelbar nach dem Start der Serienproduktion als Erste ausgeliefert. Auf diese Weise tragen die Besteller zur Finanzierung der nächsten Schritte bei. Der spätere Verkaufspreis des Mini-Kraftwerkes für die Hosentasche soll bei 149 Dollar liegen.

Video: kraftwerk - your freedom of power

Über eZelleron

Das "kraftwerk" soll mit einem kurzen Stoß aus der Gasflasche, 11 iPhone Ladungen schaffen.
Das "kraftwerk" soll mit einem kurzen Stoß aus der Gasflasche, 11 iPhone Ladungen schaffen.
(obs/eZelleron GmbH)
Die in Dresden (Deutschland) ansässige eZelleron ist ein innovatives Start-up. Das Unternehmen ist eine Ausgründung aus einem Institut der weltweit renommierten Fraunhofer-Gesellschaft. Seit seiner Gründung 2008 entwickelt eZelleron emissionsarme Energiequellen zur mobilen Stromversorgung. CEO und Kopf des 25-köpfigen Expertenteams von eZelleron ist Dr. Sascha Kühn.

Der diplomierte Werkstoffwissenschaftler Sascha Kühn promovierte im Bereich Hochtemperaturbrennstoffzellen und verfügt über langjährige Erfahrungen u. a. als Forschungsleiter einer europäischen Brennstoffzellenfirma. Er ist Autor von 30 Patenten und gewann bereits mehrere Industriepreise.

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