Datenverlusten auf der Spur

Wie und wo man seine Daten verliert

| Autor / Redakteur: Matthias Semlinger / Rainer Graefen

Kroll Ontrack zog zur Analyse seiner Daten die Angaben von 2.226 Nutzern seines Selbst-Diagnose-Tools heran.
Kroll Ontrack zog zur Analyse seiner Daten die Angaben von 2.226 Nutzern seines Selbst-Diagnose-Tools heran. (Bild: Kroll Ontrack)

Aus dem neuesten Datenverlust-Index (Data Loss Index/DLI) von Kroll Ontrack geht hervor, dass ein Viertel (25 Prozent) aller Datenverlust-Fälle auf nicht erkannte Speichermedien zurückzuführen ist.

Über ein Zehntel (11 Prozent) der Befragten erlitten Datenverluste, weil sich das Speichergerät nicht einschalten ließ. Knapp zehn Prozent der Datenverluste wurden dadurch verursacht, dass ein Nutzer das Speichergerät fallen ließ. In mehr als neun Prozent aller Fälle wurden die Daten versehentlich gelöscht. In den Index fließen Ergebnisse des Selbst-Diagnose-Tools zur Datenrettung ein, mit dem Kroll Ontrack anonymisierte Daten von Nutzern in allen Ländern weltweit erhebt und auswertet.

Diagnose in Eigenregie

Mit diesem Werkzeug lässt sich eigenständig eine vorläufige Diagnose des Geräts vornehmen. Kroll Ontrack bietet im Anschluss eine erste Empfehlung, was für die Wiederherstellung der Daten getan werden kann. Zu den möglichen Datenverlust-Szenarien, die das Tool abdeckt, zählen Schäden durch Feuer, Flüssigkeiten, Stürze bzw. Aufprall sowie Malware/Viren.

Weniger Schäden durch Flüssigkeit

Bei Mobilgeräten waren mit 33 Prozent gelöschte Dateien die Hauptursache für Datenverluste. Schäden durch Flüssigkeiten, die in den beiden vergangenen Vierteljahren noch an erster Stelle standen, sind deutlich zurückgegangen. Diese verursachten zwar immer noch 15 Prozent der Fälle von Datenverlust bei Mobilgeräten, dies stellt aber einen Rückgang von 7 Prozent im Vergleich zum vergangenen Vierteljahr dar.

Laptops und externe Festplatten besonders gefährdet

Der jüngste Datenverlust-Index von Kroll Ontrack zeigt, dass mehr als zwei Drittel (70 Prozent) aller Datenverlust-Fälle Laptops und externe Festplatten betreffen. Dabei ist der Anteil der Fälle, die sich auf externe Festplatten zurückführen lassen, gegenüber dem vergangenen Quartal auf nunmehr 34 Prozent angestiegen. Bei Datenverlusten auf Laptops dagegen war ein Rückgang auf 36 Prozent zu verzeichnen.

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