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Nicht vergessen: Daten sichern! 31. März – World Backup Day

Redakteur: Dr. Jürgen Ehneß

Am 31. März ist es wieder so weit: Der „World Backup Day“ erinnert uns an die Wichtigkeit der Datensicherung – und untergräbt hoffentlich unsere Bequemlichkeit.

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Nicht vergessen: Backup!
Nicht vergessen: Backup!
(Bild: © dizain - stock.adobe.com)

Man glaubt ja manchmal gar nicht, mit welchen „Feiertagen“ sich die Menschheit weltweit vergnügt: Neben allgemein bekannten Daten wie kirchlichen Feiertagen, Nationalfeiertagen oder dem Muttertag gibt es etwa mahnende Einträge im Kalender wie den „Tag der Kinderrechte“ (20. November), den „Welttierschutztag“ (4. Oktober) oder den „Tag des offenen Denkmals“ (2. Sonntag im September).

Dass der Unsinn auch in diesem Bereich reichhaltige Blüten treibt, sei nicht verschwiegen. Kostproben: der „Zuspätkommtag“ (30. Juli), der „Unsichtbarkeitstag“ (11. April), der „Zerdrücke-eine-Dose-Tag“ (27. September) oder gar der „Ohne-Hose-Tag“ (3. Mai) – gerade diese Liste des geballten Blödsinns ließe sich endlos fortsetzen.

Dagegen klingt der „World Backup Day“ furchtbar ernst und anstrengend. Backup ist immer mit einer Bedrohung verbunden: dem Damoklesschwert des Datenverlustes. Es ist durchaus menschlich, Bedrohungen zu verdrängen.

Dabei gibt es jedoch leider einen kleinen Haken: Verdrängung führt – zumindest in diesem Fall – zu keiner adäquaten Lösung des Problems. Denn ohne Backup auch kein Recovery. Selbst wer sich und seine Daten in trügerischer Sicherheit wiegt, ist vor technischen Defekten, Datendiebstahl oder anderen Ursachen keineswegs gefeit.

Das dachte sich wohl auch Ismail Jadun, der mit einigen wackeren Mitstreitern im Jahr 2011 den 31. März zum „World Backup Day“ erklärte. Na gut, zugegebenermaßen standen vor acht Jahren auch finanzielle Aspekte im Raum; schließlich verbreiteten nicht zufällig Backup-Branchenteilnehmer die frohe Kunde vom neuen Feiertag. Doch letztlich sollte und soll der Tag als Mahnmal der Datensicherung dienen und bei sämtlichen Computernutzern das Bewusstsein für die Wichtigkeit eines Backups schärfen. Und genau das tut er – wenn nicht bei allen Usern, so doch hoffentlich bei etlichen.

Wir schicken deshalb zum 31. März den Appell in die weite Welt: Sichern Sie Ihre Daten durch ein Backup – egal, ob es sich dabei um die Fotos auf Ihrem Smartphone oder die sensiblen und überlebenswichtigen Daten Ihres Unternehmens handelt! Und je nach technischen Möglichkeiten, Budget und persönlichen Vorlieben auf externe Festplatte, SSD oder Band …

Wenn Sie das erledigt haben, dürfen Sie übrigens den 31. März gern auch anderweitig feiern. Dieser ist nämlich zugleich der „Tag des Eiffelturms“, der „Tag des Bunsenbrenners“ sowie der „Tag des Donaldismus“ – letztgenannter bezieht sich nicht auf den aktuellen US-Präsidenten, sondern auf Walt Disneys berühmten Comic-Erpel.

Im Fokus: Backup – Datensicherung für jeden Bedarf

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