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Speichertipp: Update deinstallieren oder verhindern, um Datenverlust zu vermeiden Achtung: Intel-Thunderbolt-NVMe-SSD nicht kompatibel mit Windows 10 20H2

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Dr. Jürgen Ehneß

Wenn in einen Rechner eine Thunderbolt-NVMe-SSD verbaut ist, kann die Aktualisierung zur neuen Windows-10-Version 20H2 große Probleme bereiten. Microsoft hat die Verteilung des neuen Updates auf Computer mit diesen SSDs blockiert.

Inkompatibel: Microsoft Windows 10 in der Version 20H2 erlaubt keinen Betrieb von Intel-Thunderbolt-NVMe-SSDs.
Inkompatibel: Microsoft Windows 10 in der Version 20H2 erlaubt keinen Betrieb von Intel-Thunderbolt-NVMe-SSDs.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Aktuell gibt es ein Problem mit der neuen Windows 10 Version 20H2. Wenn diese Version installiert wird und auf einem Rechner Intel-Thunderbolt-NVMe-SSD verbaut sind, kommt es zu Kompatibilitätsproblemen. Diese äußern sich normalerweise darin, dass der Prozess der Aktualisierung abgebrochen wird.

Wenn diese Blockierung aber ausgehebelt wird oder Windows 10 20H2 bereits installiert ist, kann Windows 10 regelmäßig mit einem Blue-Screen und der Meldung „DRIVER_VERIFIER_DMA_VIOLATION“ abstürzen. Damit droht natürlich Datenverlust. Anwender mit dieser Konstellation sollten die Aktualisierung erst dann vornehmen, wenn Intel und Microsoft eine Lösung anbieten.

Wenn die Version bereits installiert ist und im PC Intel-Thunderbolt-NVMe-SSD verbaut sind, sollte man das neue Update deinstallieren. Die Möglichkeiten dazu sind in der Einstellungs-App von Windows 10 bei „Update und Sicherheit\Wiederherstellung“ zu finden. Mit „Los geht’s“ bei „zur vorherigen Version von Windows zurückkehren“ kann die letzte Aktualisierung wieder deinstalliert werden.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist