Backup- und Disaster-Recovery-Lösung mit 256-Bit-AES-Verschlüsselung

Acronis True Image Echo konvertiert Images in virtuelle Maschinen

26.10.2007 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Martin Hensel

Der Nachfolger von Acronis True Image 9.1 heißt Echo und soll Anwender ab November beim Backup und beim Disaster Recovery unterstützen.
Der Nachfolger von Acronis True Image 9.1 heißt Echo und soll Anwender ab November beim Backup und beim Disaster Recovery unterstützen.

Softwareproduzent Acronis kündigt ein neues Release von True Image an. Die Echo genannte Version der Lösung für Backup und Disaster Recovery läuft unter Windows und Linux. Ein integrierter Konverter wandelt als TIB-Dateien abgelegte System-Images in virtuelle Maschinen für VMware, ESX-Server, Parallels und Microsoft Virtual PC um.

Mit der Konvertierfunktion können Anwender von True Image Echo virtuelle Reserve-Systeme erstellen. Damit will Acronis besonders mittelständische Unternehmen ansprechen. Für diese seien die Images ein wirtschaftlicher Weg, ausgefallene Produktivsysteme innerhalb weniger Minuten in einer virtuellen Umgebung wiederherzustellen, erklärt das Unternehmen.

„Die neuen Funktionen für die System-Migration sind wichtige Bausteine einer modernen Disaster-Recovery-Strategie“, erläutert Helmut Heptner, Acronis-Geschäftsführer. „Sie entlasten zudem mittelständische Unternehmen, die in der Vergangenheit komplette Sekundär-Hardware vorhalten mussten, um im Desaster-Fall abgesichert zu sein.“

Schutz vor unberechtigtem Zugriff

Acronis True Image Echo sichert auch dynamische Datenträger und stellt diese wieder her. Backup-Archive verschlüsselt das Programm per 256-Bit-AES (Advanced Encryption Standard) und schützt sie so vor einem unberechtigten Zugriff.

Die Sicherungslösung bildet Festplatten mit „Raw Imaging“ sektorenweise ab. Daten können so unabhängig vom verwendeten Dateisystem kopiert und wiederhergestellt werden. Auch defekte Sektoren sollen das Produkt nicht außer Trab bringen können. Logisch zusammenhängende Daten von verschiedenen Volumes kann True Image Echo mit „Multi Volume Snapshot“ konsistent in einem Archiv speichern. Beim Recovery werden die Informationen dann wieder originalgetreu auf die Quelldatenträger verteilt.

Konsolengesteuertes Management

IT-Verantwortliche können die Backup-Lösung über die zentrale „Acronis Management Console“ steuern. Wie gewohnt wird das Produkt in den Varianten Enterprise Server, Server für Windows, Server für Linux und Workstation angeboten.

Acronis True Image Echo ist ab dem 13. November erhältlich. Die Preise liegen zwischen 75 Euro für die Workstation-Ausgabe und 945 Euro für die Version Enterprise Server. Volumenlizenzen werden im Rahmen des Acronis License Program (ALP) vertrieben. Kunden, die das Vorgängerprodukt nach dem 24. Oktober erworben haben, können für ihre Software ein kostenloses Upgrade beziehen.

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