Startup mit frischem Datenmanagementkonzept

Arcitecta verwaltet mit Mediaflux beliebige Datentypen

| Autor / Redakteur: Kriemhilde Klippstätter / Rainer Graefen

Funktionsumfang von Mediaflux.
Funktionsumfang von Mediaflux. (Bild: Arcitecta)

Eine Verwaltungssoftware für alle Daten, egal in welchem Format, auf welchem Speicher oder in welchem Land sie abgelegt sind und die dazu auch noch zur Zusammenarbeit taugt – gibt es so etwas? Das australische Unternehmen Arcitecta ist angetreten, mit "Mediaflux" genau das zu liefern.

"Derzeit wird Mediaflux dazu eingesetzt, um Informationen und Daten zu pflegen, zu orchestrieren und zu kontrollieren, egal in welcher Form sie gespeichert sind oder in welcher Phase ihres Lebenszyklus sie sich befinden", beschreibt Floyd Christofferson, oberster Marketier von Arcitecta, den Umfang des Programms.

Anders ausgedrückt versteht sich das Programm als sichere Multiuser-Software, die jede Art von Daten oder Metadaten aufnehmen, verwalten und finden kann und zwar in jeder Hard- und Softwareumgebung.

Aufbau der Plattform

Den Kern der Anwendung bildet ein sehr flexibles Metadata-Verwaltungssystem. Damit lassen sich alle Arten von Metadaten schnell indizieren, auch die von File-Systemen oder von Anwendern selbst erstellten. Danach kann Mediaflux für die Suche, die Zusammenarbeit und die Verlagerung der Informationen auf nahezu allen Rechnerarten eingesetzt werden. Marketingchef Christofferson fasst das Funktionsspektrum des Programms so zusammen: "Mediaflux ist die Brücke zwischen der alten Welt von Files und Directories und der neuen Welt der Daten und Metadaten."

Mediaflux, das in mehr als zehnjähriger Arbeit entwickelt wurde, ist in Form einer Client-Server-Architektur umgesetzt, wobei sich die Server auch zu Clusterverbünden aggregieren lassen. Das Programm, das gespickt ist mit Zusatzfunktionen, etwa für komplexe Workflows, soll sich einfach installieren, bedienen und verwalten lassen. Grundlage ist die Datenbank XODB, eine NoSQL binary XML-Datenbank, die weit skaliert und selbst auf "normaler" Hardware sehr schnell arbeitet. "Zwar gehört die XODB-Datenbank uns, aber die Metadaten sind vollständig in XML gespeichert."

Das Programm verwaltet jegliche Art von Speicher, egal ob SAN/NAS/JBOD, Flash oder Bandbibliothek auch über Cloud-Verbindungen und taugt damit auch dazu, die Daten auf inkompatiblen Speichersystemen zusammenzufassen oder an geografisch unterschiedlichen Orten auszugeben. "Es überbrückt inkompatible Storage-Umgebungen und liefert globalen Datenzugriff sowie Suchanfragen und Datenverwaltung", fasst Christofferson die Storage-Funktionalität zusammen.

Derzeit nutzen weltweit nur rund 40 bis 50 Anwender das System – darunter allerdings sehr große Organisationen wie das australische Verteidigungsministerium und die Queensland University of Technology.

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