5 Tipps zum World Backup Day am 31. März Auf Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit kommt es an

Redakteur: Dr. Jürgen Ehneß

Angesichts gestiegener Bedrohungen, nicht zuletzt durch Cyberkriminelle, ist die Datensicherung für Unternehmen absolute Pflicht. Zum „World Backup Day“ gibt Infinidat fünf Tipps, welche Anforderungen bei Backups berücksichtigt werden sollten.

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Fünf Tipps von Infinidat zum „World Backup Day“.
Fünf Tipps von Infinidat zum „World Backup Day“.
(Bild: ©BigNazik - stock.adobe.com)

Der „World Backup Day“ wurde ins Leben gerufen, um Privatpersonen, Unternehmen und Behörden die Wichtigkeit regelmäßiger Datensicherungen ins Bewusstsein zu rufen. Der 31. März wurde aufgrund des Folgetages als Datum gewählt, weil Hacker die Daten ahnungsloser Benutzer als „Aprilscherz“ zu löschen pflegten. In letzter Zeit sind es aber nicht die mehr oder weniger lustigen Tricks, die es gilt, unter Kontrolle zu halten, sondern die zunehmende Zahl krimineller Cyberangriffe, die zu Datenverlusten führen.

Viele Unternehmen führen regelmäßige Backups durch und fühlen sich durch diese Vorsichtsmaßnahme ausreichend vor Angriffen geschützt. Der eigentliche Wert von Backups liegt jedoch in der Geschwindigkeit, mit der Daten wiederhergestellt werden können, damit der Geschäftsbetrieb schnell wieder aufgenommen werden kann. Infinidat hat fünf Tipps für eine schnelle und zuverlässige Datenwiederherstellung zusammengestellt.

1. Kurze Wiederherstellungszeiten

Dank neuer Technologien haben sich die Backup-Zeiten in den letzten Jahren stetig verkürzt, während die Zeit für die Wiederherstellung von Daten und Systemen oft sehr zu wünschen übrig lässt. IT-Manager sollten daher vorausschauend für den Katastrophenfall planen und eine Infrastruktur wählen, die auch die Wiederherstellung beschleunigt.

2. Hohe Verfügbarkeit

Ein weiterer, ebenso wichtiger Aspekt ist die hohe Verfügbarkeit der Infrastruktur. Wenn zum Beispiel ein Hardware-Fehler auftritt, kann das Warten auf Ersatzteile und die anschließende Installation die Daten- und Systemwiederherstellung erheblich verzögern. Das gilt insbesondere unter Pandemiebedingungen. Eine Hochverfügbarkeitsinfrastruktur ist daher entscheidend für die Einhaltung von SLAs für Backup und Recovery.

3. Gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis

Datensicherung und -wiederherstellung müssen erschwinglich bleiben. Das gilt insbesondere, weil die Datenmenge weiterhin im zweistelligen Bereich wächst. Immer mehr Kunden entscheiden sich für teure Speichermedien zur Datensicherung, ohne zu wissen, dass es neue Lösungen gibt, die das Problem der Wiederherstellungszeit lösen, ohne die Bank zu sprengen.

4. Skalierbare Speicherlösungen

Bei der Planung der richtigen Speicherkapazität für die Datensicherung ist die Skalierbarkeit des Speichers einer der ersten Faktoren, die zu berücksichtigen sind. Technisch und finanziell sollte eine Speicherlösung so dynamisch sein, wie es die Marktbedingungen erfordern. Das heißt, ein Unternehmen sollte nach einem elastischen Bezahlmodell nur für die tatsächlich genutzte Speicherkapazität bezahlen, und die Kapazität sollte sich schnell und problemlos erweitern und wieder verringern lassen.

5. Sichern großer Oracle-Datenbanken

Insbesondere Oracle-Datenbanken wachsen in der letzten Zeit rasant und erreichen oft mehrere Dutzend Terabyte. Infolgedessen ist es für Unternehmen schwierig, einen effektiven Backup-Service zu implementieren. Traditionelle Ansätze, die ein periodisches vollständiges Datenbank-Backup erfordern, sind nicht mehr in der Lage, den vom Unternehmen geforderten Zeitrahmen einzuhalten und wirken sich negativ auf die Leistung der Produktionsumgebung aus. Eine Backup-Umgebung für große Oracle-Datenbanken muss auf einem modernen Ansatz basieren, der sowohl Backup als auch Restore von Hunderten von Terabytes in kürzester Zeit bewältigen kann.

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