Gefälschte E-Mails, Ransomware und Co.

Cyberangriffe 2018 und wie man sich schützen kann

| Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Rainer Graefen

StorageCraft gibt hilfreiche Tipps, wie man sich vor Cyberangriffen im Jahr 2018 schützen kann.
StorageCraft gibt hilfreiche Tipps, wie man sich vor Cyberangriffen im Jahr 2018 schützen kann. (Bild: StorageCraft)

Die Kriminalität im Internet soll 2018 mit den fortschrittlichsten Angriffen aufwarten. Forbes schätzt die entstehenden Kosten auf rund 6 Billionen US-Dollar pro Jahr ein. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, solchen Angriffen vorzubeugen.

Neue Trends wie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen beeinflussen nicht nur die Industrie. Auch Cyberkriminelle greifen auf diese Technologien zurück, um neue, intelligente Angriffe einzusetzen.

Dazu zählen beispielsweise Machine-Learning-Systeme, die dazu verwendet werden, kontinuierlich gefälschte Nachrichten zu erstellen. KI kann Hackern dabei helfen, Malware zu entwickeln, um Sandboxen oder Sicherheitsprogramme zu täuschen.

Ransomware

Da die Ransomware-Angriffe 2017 um 56 Prozent gestiegen sind, bleibt laut Security-Experten das Thema Ransomware weiterhin aktuell.

Der beste Schutz davor, sollen neben Next-Gen-Firewalls und Security-Software, Backups und die Erstellung von Wiederstellungspunkten sein, die innerhalb definierter Datenverlust-Toleranzen liegen.

Gefälschte E-Mails

Diebstahl, der auf betrügerische E-Mails zurückzuführen ist, liegt bereits in Milliardenhöhe. Die E-Mails sollen immer raffinierter werden und für das ungeschulte Auge überzeugend aussehen.

Aber vor allem nahm laut FBI die Zahl solcher E-Mails stark zu. Im Zeitraum zwischen Januar 2015 und Dezember 2016 um 2.370 Prozent.

Angriffe auf Geräte im Netzwerk

Auch sogenannte DDoS-Angriffe (Denial of Service), die auf verschiedene Geräte im Internet of Things abzielen, sollen weiterhin zunehmen. Die betroffenen Geräte zählen nicht nur zur klassischen IT, sondern beinhalten auch Drohnen, WLAN-Geräte bis hin zu Herzschrittmachern. Viele davon verfügen über keinerlei Sicherheitssoftware und verlassen sich auf das Kennwort vom Anwender und aktuelle Firmware.

5 Tipps wie, man sich schützen kann

Da anzunehmen ist, dass Cyberkriminalität weiter ansteigen wird, ist es wichtig zu wissen, wie man sich schützen kann. Storagecraft gibt 5 Tipps, wie man sich schützen kann:

  • Sichern von kritischen Daten - Es kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, wie wichtig es ist, kritische Daten zu sichern. Dabei kann die Sicherung von Daten beispielsweise mit Storagecraft Shadowprotect eine der einfachsten Routineaufgaben sein, um Daten sicher zu schützen.
  • Backup-Isolierung - Dedizierte BDR-Appliances sollten sich in isolierten Netzwerken befinden und nicht im Produktions-LAN. Damit kann verhindert werden, dass sich Schadware auch auf das Backup ausdehnt.
  • Nutzung von Scale-out-Speicher - Beispielsweise die in Storagecraft OneBlox integrierte Continuous Data Protection-Funktion (CDP) erstellt automatisch unveränderliche Snapshots – ein weiterer Sicherheitsfaktor gegen potenzielle Datenkorruption.
  • Mehrschichtiger Schutz: Effektive Abwehr umfasst eine Kombination aus Anti-Spam, Patching, Antivirus, Sandboxing, Datenschutz und Schulung der Endbenutzer.
  • Vermeiden von „End of Life“-Szenarien - Software und Hardware sollte nicht erst dann ersetzt werden, wenn sie so alt sind, dass der Hersteller keine Sicherheitsupdates mehr herausgibt.

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