Backup, Archivierung, Langzeitspeicherung im Vergleich

Daten wirtschaftlich und sinnvoll speichern

| Autor / Redakteur: Marcus Stier / Nico Litzel

Der Autor: Marcus Stier ist Sales Engineer bei der Crossroads Europe GmbH
Der Autor: Marcus Stier ist Sales Engineer bei der Crossroads Europe GmbH (Bild: Crossroads Europe)

Die Datenmenge wächst kontinuierlich. Mit Speicherplatz, der immer günstiger wird, sinkt oft die Disziplin der Nutzer, sich von Daten zu trennen. Dennoch lässt sich mit passenden Lösungen Geld sparen und zugleich der Nutzen erhöhen. Für die langfristige Aufbewahrung der Daten macht es einen Unterschied, ob man Daten archiviert, ein Backup anlegt oder eine Form der Langzeitspeicherung auswählt.

Um die Unterschiede zwischen Backup, Archivierung und Langzeitspeicherung zu verstehen, hilft es zu wissen, wie in einem Rechenzentrum gearbeitet wird. Im sogenannten Primärspeicher liegen alle Dateien, die in der täglichen Arbeit erzeugt werden und die für das Unternehmen geschäftskritisch sind. Dieser Speicher besteht in der Regel aus Festplatten- oder SSD-Systemen. Heutzutage setzt man verstärkt auf NAS- (Network Attached Storage) oder SAN-Systeme (Storage Area Network). Doch auch traditionelle File-Server mit DAS (Direct Attached Storage) sind in einzelnen Umgebungen noch nicht ganz wegzudenken.

Längerfristig aufbewahrte Daten sollten auf sekundären Speicher übertragen werden. Sinnvoll ist es, Speichersysteme ökonomisch zu organisieren: durch den Einsatz von hierarchischem Speichermanagement (HSM) oder Tiering-Modellen – dem Speichern auf unterschiedlichen Ebenen. Eine gut durchdachte Lösung spart sowohl Volumen als auch Kosten. Für die Speicherplanung, hilft eine Unterscheidung der Anforderungen: Backup, Archivierung oder Langzeitspeicherung.

Backup – Sicherheit durch Verdopplung

Das Backup oder die Datensicherung bezeichnet das Kopieren von Dateien mit der Absicht, diese im Verlustfall wiederherstellen zu können. Die Dateien der Primärspeichersysteme werden über spezielle Applikationen auf sekundäre Systeme kopiert. Durch die eingesetzten Applikationen ist es einerseits möglich, die Daten zu komprimieren oder andererseits mehrere Versionen einer Datei im Backupsystem vorzuhalten. Durch die Möglichkeit der Versionierung sowie durch regelmäßige Vollsicherungen, ist das Backupvolumen in der Regel bedeutend höher als das Volumen der eigentlichen Primärsysteme.

Eigenschaften des Backups:

Das Backup

  • dient der Wiederherstellung von Dateien,
  • stellt ein Abbild der primären Speichersysteme dar und
  • sichert auch die Archivdateien.

Beispiel:

Ein gutes Beispiel für ein Backup ist die Wiederherstellung des eigenen PCs oder Notebooks. Versehentlich wurden Dateien oder ganze Verzeichnisse gelöscht. Diese sollen nun wiederhergestellt werden. Das geht mit einer entsprechenden Backup- oder Data-Recovery-Software.

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