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Studie von Western Digital Datensicherheit: Mitarbeiter sind der größte Risikofaktor

Von Martin Hensel

Einer aktuellen Studie von Western Digital zufolge sind Mitarbeiter der größte Risikofaktor, wenn es um Datensicherheit geht. Knapp ein Viertel der Befragten gab an, sensible Unternehmensdaten einer Gefahr ausgesetzt zu haben.

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Laut einer Studie von Western Digital sind Mitarbeiter ein großer Risikofaktor in puncto Datensicherheit.
Laut einer Studie von Western Digital sind Mitarbeiter ein großer Risikofaktor in puncto Datensicherheit.
(Bild: Western Digital)

Laut der Studie sind sich die Datennutzer zwar der Gefahren bewusst, gefährden aber durch ihr Verhalten dennoch die Datensicherheit im Unternehmen. 737 Datenmanager und 1.467 Datennutzer aus verschiedenen Ländern und Firmen aller Größen wurden befragt. 22 Prozent der Datennutzer aus Deutschland gaben an, in den vergangenen 12 Monaten hochsensible Informationen wissentlich oder versehentlich einem Risiko ausgesetzt zu haben.

Dies bestätigen die Datenmanager: Mehr als die Hälfte (55 Prozent) gab an, im Verhalten der Mitarbeiter eine größere Gefahr für sensible Daten zu sehen als etwa durch externe Hacker. Sie vermuten, dass knapp ein Drittel (30 Prozent) aller Datensicherheitsvorfälle ihren Ursprung in den eigenen Reihen habe.

Datenaustausch und -sicherung im Fokus

54 Prozent der Datenmanager sahen zudem eine Zunahme von Sicherheitsbedrohungen und -vorfällen. Als wesentliche Problembereiche werden Datenaustausch und -sicherung erkannt. Länderübergreifend zeigt die Studie, dass 55 Prozent der Nutzer Zugriff auf Daten haben, die wahrscheinlich außerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches liegen. Nahezu alle Datenmanager (98 Prozent) halten die Sicherheit beim Speichern und Übertragen sensibler Arbeitsinhalte für verbesserungswürdig. 88 Prozent wünschen sich mehr Kontrolle darüber, wie Informationen gespeichert und ausgetauscht werden.

Daten werden vor allem per E-Mail (48 Prozent), Cloud oder Filesharing (46 Prozent), Postversand und USB-Laufwerke (je 24 Prozent) ausgetauscht. Nur 19 Prozent der deutschen Befragten nutzen Festplatten oder SSDs; international liegt dieser Wert bei 31 Prozent. Mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) will künftig verstärkt auf HDDs und SSDs. Dies liegt vor allem an Argumenten wie Leistung und Zuverlässigkeit (66 Prozent), Verschlüsselung (60 Prozent) sowie Möglichkeiten zum Datenschutz aus der Ferne, falls das Laufwerk verloren geht oder gestohlen wird (55 Prozent).

Für eine höhere Sicherheit sind vor allem die richtige Infrastruktur an Verschlüsselungsplattformen für die Datenverarbeitung sowie eine Schulung aller Mitarbeiter wichtig. „Mit der Umsetzung dieser beiden Aspekte können Unternehmen eine Verbesserung des Workflows sowie eine Risikominderung bei der Datennutzung erzielen“, meint Ruben Dennenwaldt, Senior Product Marketing Manager EMEA von Western Digital.

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