Auf der DSX Data Storage Conference 2026 am 16. und 17. April in Frankfurt standen die drängendsten aktuellen Fragen rund ums Thema Datenspeichern auf der Agenda. Die Fachbesucher, Experten und Aussteller waren hochzufrieden – und betonten unter anderem die Wichtigkeit dieses Branchentreffs.
Für die DSX Data Storage Conference im Hotel „Scandic Frankfurt Museumsufer“ hatte das Organisationsteam der Vogel IT-Akademie ein topaktuelles Programm mit hochkarätigen Speakern und Experten zusammengestellt.
(Bild: Manuel Emme Fotografie)
Wie bereits in den vergangenen Jahren traf sich die Storage-Branche zur diesjährigen DSX Data Storage Conference wieder im Hotel „Scandic Frankfurt Museumsufer“. Im zeitlich eng gesteckten Rahmen von anderthalb Tagen wurden dort die aktuellen Themen rund um Storage-Hardware, -Software, -Verwaltung und -Strategien erörtert. Für die Vorträge und Gespräche in unterschiedlichen Formaten – Keynotes, Thinktanks, Expert-Sessions und Best-Practice-Vorträge – hatte das Organisationsteam der Vogel IT-Akademie wieder ganze Arbeit geleistet und ein topaktuelles Programm mit hochkarätigen Speakern und Experten zusammengestellt. Einmal mehr war dieses optimal auf aktuelle und drängende Herausforderungen der Storage-Verantwortlichen zugeschnitten.
125 angemeldete Teilnehmer goutierten die abwechslungsreiche Agenda, und neun Lösungsanbieter präsentierten nicht nur ihre Produkte, sondern standen dem Fachpublikum zudem in ungezwungenen Dialogen Rede und Antwort.
Die Verpflegung war für die Teilnehmer kostenlos, doch wurden die Pausen nicht nur für Haupt- und Nebenmahlzeiten genutzt, sondern ebenso für Fachgespräche und zwanglosen Gedankenaustausch. Persönliche Kontakte, so die einhellige Meinung, sind und bleiben der wahrscheinlich größte Vorteil von Präsenzveranstaltungen allgemein und im Speziellen der DSX.
Storage-Integration und -Infrastruktur
Im ersten Themenblock am Donnerstag ging es um „Storage-Integration & -Infrastruktur“ – die Grundlage also. Neben Trends und Entwicklungen wurden dabei etwa virtualisierte Strukturen erläutert, aber auch das momentan über allen IT-Bereichen schwebende Thema Künstliche Intelligenz entfaltet. Jörg Karpinski von Huawei bot dem Auditorium in der einleitenden ersten Keynote einen äußerst gelungenen Überblick über „Storage-Centric IT-Infrastrukturen und radikale Veränderungen der IT“, und auch die folgenden Sprecher beleuchteten ihr jeweiliges Thema mit Sachverstand, Begeisterung und Beispielen aus der Praxis.
Erwähnt sei an dieser Stelle stellvertretend Saskia Grund von Fsas Technologies, die kurzfristig für einen Kollegen einsprang und zusammen mit Jürgen Grabbe von Quantum einen tadellosen praxisrelevanten Ansatz zum Punkt „Daten für KI-Anwendungen sicher speichern und absichern in Zeiten von knappen Ressourcen“ ablieferte.
Data-Strategy und -Management
Für alle, denen der bloße Nahrungsverzehr in der Mittagspause nicht genügte, hatten die Veranstalter ein Novum parat: Im „DSX Community Round-Up“ konnten sich interessierte Teilnehmer exklusiv mit dem Programmbeirat austauschen und „Marktbewegungen, Technologien und Praxisfragen“ diskutieren.
Der zweite Themenbereich wartete dann mit Vorträgen und Diskussionen zu „Data-Strategy & -Management“ auf, wobei auch hier der KI-Einsatz zur Sprache kam – angesichts des ungebremsten Datenwachstums keine Überraschung. Dr. Thomas Eifert, CTO an der RWTH Aachen University, startete den Nachmittag mit einer aufschlussreichen Keynote über „Die Backup- und Forschungs-Datenmanagement-Umgebung für Universitäten in NRW“.
Ein weiteres absolutes Highlight der kompletten Veranstaltung war fraglos die direkt darauffolgende Keynote, die Dr. Ralf Hauenschild, Data Science & AI Strategist, CEO bei Hauenschild Solutions, hielt. Unter dem Titel „Wahrer KI-Flaschenhals: statt Modellnamen und APIs bestimmen Datenbasis und Methodik den Erfolg“ präsentierte er kompetent einen sachlich-kritischen Überblick über den aktuellen Stand von Data-Science und künstlicher Intelligenz und, damit einhergehend, falsche Erwartungshaltungen in Unternehmen in Bezug auf die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz.
Stefan Strobel, Geschäftsführer der cirosec GmbH, hielt an beiden Tagen die jeweils abschließende Keynote: Im Vortrag am Donnerstag zu „Backups als Rettungsanker bei Ransomware“ dröselte er das aktuelle Vorgehen der Cyber-Verbrecher auf – und desillusionierte so manchen Fachbesucher angesichts unwirksamer Abwehrmaßnahmen und gängiger Angriffswege.
Da der erste DSX-Tag mit Rücksicht auf die Anreise der meisten Teilnehmer erst um halb elf Uhr begonnen hatte, dauerte der letzte Vortrag im Gegenzug bis 18 Uhr. Unbeeindruckt davon, blieben die Teilnehmer bis zur letzten Minute voll bei der Sache und wurden abschließend mit einem so unterhaltsamen wie charmanten „Data-Storage-Quiz“ belohnt, nach dem es zum Dinner ging, bei dem wirklich jeder auf seine Kosten kam. Die hervorragende Qualität des Buffets – zumeist „bio“ – sei an dieser Stelle hervorgehoben. Beim Essen und im direkten Anschluss an der Bar wurden begonnene Gespräche weitergeführt und neue begonnen, ob nun fachlicher Natur oder – Achtung, Wortspiel – über den Tellerrand geschaut.
Stand: 08.12.2025
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Resilience und Compliance
Am Freitag widmete sich der dritte Themenkomplex schließlich dem schier endlosen Feld der Storage-Security: „Resilience & Compliance“ befasste sich mit den durchaus existentiellen Sorgen von Unternehmen bezüglich der IT- und Datensicherheit und umfasste zudem eine Einordnung und praktische Betrachtung juristischer Vorgaben.
Hierbei begeisterte beispielsweise Prof. Dr. Janine Wendt, Professorin für Bürgerliches Recht und Unternehmensrecht an der Technischen Universität Darmstadt, mit ihrer Keynote zum „AI Act 2026“, die sie nicht nur mit einer sekundengenauen Zeitpunktlandung beendete, sondern in der sie vor allem ein allgemein als „trocken“ geltendes Thema wortgewandt und fachkundig, aber ebenso unterhaltsam und mit augenzwinkerndem Humor darbot.
Als Schlussredner knüpfte Stefan Strobel von cirosec an seinen Vortagsvortrag an und zeigte unter der Überschrift „Ransomware-sichere Backup-Strategien in der Unternehmenspraxis“ praxisnahe Ansätze auf, wie Unternehmen trotz aller den Cyber-Gangstern zur Verfügung stehenden Zugangsmöglichkeiten einen möglichst hohen Schutz ihrer Daten und Infrastruktur erzielen können.
Am Ende der Veranstaltung sah man ausnahmslos zufriedene Gesichter und hörte allenthalben lobende Worte. Dass sich die Teilnehmer noch ein Verpflegungspaket für die Rückreise in bereitliegenden Papiertüten zusammenstellen konnten, soll zu guter Letzt nicht unterschlagen werden. Resümierend sei Franziska Magai aus dem Veranstaltungsteam zitiert: „Dank engagierten Experten, die das Programm von Anfang an mitgeprägt haben, wurden im Scandic Frankfurt hoch aktuelle Fragen diskutiert und auch beantwortet! Eine Community, die miteinander ins Machen gekommen ist und die wir am liebsten jeden Tag um uns hätten!“
Kostenlose Teilnahme an der nächsten DSX
An dieser Stelle deswegen die dringende Empfehlung: Falls Sie, liebe Leserin und lieber Leser, nicht mit von der Partie waren, sollten Sie die DSX im kommenden Jahr auf jeden Fall einplanen, zumal wir als Medienpartner wieder kostenlose Tickets für die Teilnahme am kompletten Programm samt gratis Verpflegung an Sie weitergeben werden.
Kurzvideos zur DSX
Auf der DSX haben wir einige kurze Videos gedreht und diese anschließend über Linkedin verbreitet. Hier das Auftaktvideo: