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IT-Awards 2022 Die beliebtesten Anbieter von Enterprise-Speichersystemen 2022

Von Martin Hensel

Anbieter zum Thema

Die Datenflut reißt nicht ab und nimmt sogar immer weiter Fahrt auf. On-Premises sind deshalb skalierbare Speicherarchitekturen ebenso gefragt wie leistungsfähige Speichersysteme. In Kombination sorgen sie dafür, dass Unternehmen auch kommenden Herausforderungen ohne hohe Zusatzinvestitionen gewachsen sind.

Um riesige Mengen an strukturierten und unstrukturierten Daten zu speichern, werden entsprechend leistungsfähige Storage-Systeme benötigt.
Um riesige Mengen an strukturierten und unstrukturierten Daten zu speichern, werden entsprechend leistungsfähige Storage-Systeme benötigt.
(Bild: Eisenhans - stock.adobe.com)

Im Enterprise-Segment sehen sich die Unternehmen mit Datenmengen konfrontiert, die bislang beispiellos sind. Strukturierte und unstrukturierte Informationen aus unzähligen, auch dezentralen Quellen gilt es möglichst effizient zu speichern, zu verarbeiten und auszuwerten. Dieser moderne, datengetriebene Ansatz wird immer unverzichtbarer und führt letztlich zu Wettbewerbsvorteilen und Innovationen. Klassische Storage-Systeme sind den damit verbundenen Anforderungen oftmals nicht oder nur mit hohem finanziellen und technischen Aufwand gewachsen.

Die Leser von Storage-Insider haben für die IT-Awards 2022 abgestimmt. Beim Klick auf die Bildergalerie sehen Sie die drei beliebtesten Anbieter von Enterprise-Speichersystemen 2022:

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Gefragt sind deshalb horizontal skalierbare („Scale-Out“) Speicherarchitekturen, die auf leistungsfähige Technik bauen. Für reine Archivierungsaufgaben bieten immer noch klassische festplattenbasierte Systeme viel Kapazität und hohe Zuverlässigkeit zu attraktiven Preisen. Geht es um die schnelle Bereitstellung und Verarbeitung einer großen Menge an Daten, reicht dies aber nicht mehr aus. Hier sind SSD-basierte Primärspeicherlösungen das Mittel der Wahl. Die ehemals nur in High-End-Systemen verbaute Technik hat dank konstant sinkender Herstellungskosten und zunehmender Fertigungskapazitäten endgültig den Weg in den Enterprise-Storage-Mainstream gefunden.

Bei Bedarf skalieren

Scale-Out-Architekturen bestehen, vereinfacht dargestellt, aus einem Cluster einzelner Knoten („Nodes“), der sich bei Bedarf horizontal skalieren lässt. Zusätzliche Nodes lassen sich bei Bedarf nahtlos und ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs in die bestehende Umgebung integrieren. Dies ermöglicht flexible Erweiterungen von Rechenleistung und Speicherplatz. Positiver Nebeneffekt: Da jeder Knoten weitere Ressourcen wie Prozessoren, RAM, Controller und Netzwerk-Hardware mitbringt, steigen Bandbreite und Performance des Gesamtclusters mit jeder Erweiterung. Vorhandene Daten reorganisieren Scale-Out-Systeme automatisch und verteilen sie optimal im Cluster.

Neben der Gewährleistung hoher Zukunftssicherheit ermöglicht eine solche Architektur auch den Einstieg mit einer kostengünstigen Minimalkonfiguration, die sich später je nach Bedarf erweitern lässt. Dank der Aggregation aller Nodes zu einem logischen System ist die Verwaltung des Clusters über eine einzige zentrale Managementkonsole möglich. Automatisierungsmöglichkeiten kommen immer stärker zum Zug und sorgen für überschaubaren Verwaltungs- und Wartungsaufwand, selbst bei großen Clustern. Für Datensicherheit sorgen Redundanzen, etwa durch selbstständige Replikation gespeicherter Daten auf mehrere Knoten. Weitere Features, wie etwa rollenbasierte Zugriffskontrolle, isolierte Speicherpools und Snapshots, sorgen für zusätzliche Resilienz.

Turbo für die Datenverarbeitung

Moderne Workloads und die Bewältigung von Big Data verlangen nach leistungsfähigen Systemen. All-Flash-Speicherlösungen auf Basis von SSDs und NVMe-Technik bieten die entsprechenden Rahmenbedingungen, um Daten extrem schnell und mit niedriger Latenz zu verarbeiten. Sie bündeln eine große Menge an Flash-Speicher in einem System und erreichen sehr hohe IOPS-Werte („Input/Output Operations Per Second“). Die All-Flash-Appliances sind damit auch anspruchsvollsten Anforderungen gewachsen. Zudem benötigen sie im direkten Vergleich mit festplattenbasierten Speichersystemen weniger Platz und Energie.

All-Flash-Systeme sind mittlerweile zum Standard im Primärspeicherbereich avanciert, während festplattenbasierte Lösungen vor allem in Archiv- und Cold-Storage-Umgebungen zum Einsatz kommen. Speziell die NVMe-Technik sorgt für extrem hohe Leistungsfähigkeit, die nun auch abseits von High-End-Konfigurationen erschwinglich ist. All-Flash-Arrays bieten zudem zahlreiche Funktionen auf Enterprise-Niveau, darunter etwa Deduplizierung, Thin Provisioning, Snapshots, Verschlüsselung und Anbindung über APIs. Sind derartige Storage-Systeme in einer Scale-Out-Architektur im Einsatz, können Unternehmen auf eine intelligente und skalierbare Basis für moderne, datengetriebene Strategien zurückgreifen.

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