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Performance-Schub für Oracle-Datenbanken und Backup- und Deduplizierungslösung

EMC modernisiert IT bei Carglass und bei der COMback GmbH

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Fünfmal schneller als bisher

„Wir wollten eine nachhaltige Lösung, die einerseits hohe Performance garantiert und andererseits sowohl den Ausfallschutz verbessert als auch das Speichermanagement vereinfacht“, fährt Frank Müller fort. Die Entscheidung zugunsten der Unified-Storage-Plattform EMC VNX begründet der IT-Manager so: „Die VNX-Leistungseigenschaften waren nahezu deckungsgleich mit unseren Ausschreibungsanforderungen. Gerade unter Spitzenlast, etwa bei einem Quartalsabschluss, erwies sich die Unified-Storage-Lösung von EMC sogar als fünfmal so schnell wie die früheren Speichersysteme.“

Möglich wird ein solcher Performancesprung durch die EMC-Technik FAST (Fully Automated Storage Tiering): Bei den Oracle-Datenbanken von Carglass sorgt FAST dafür, dass Lese- und Schreiboperationen der am häufigsten benötigten Datenblöcke immer die kürzeste Zugriffszeit aufweisen. Um das zu erreichen, werden stark frequentierte Datenbankblöcke innerhalb von VNX in einem Cache auf einem ultraschnellen Flash Drive vorgehalten. Weniger oft genutzte Datensegmente legt FAST dagegen auf kostengünstigeren Festplatten ab.

Platzsparend, energieeffizient und einfacher zu verwalten

Der FAST-Cache von EMC VNX bringt gleich mehrere Vorteile. Dazu Bernd Kuxdorf, IT-Administrator und Unix-Spezialist im Kölner Carglass-Rechenzentrum: „Ungeachtet der enormen Performance-Steigerung läuft ein Großteil der Datenbanken auch weiterhin auf vergleichsweise langsamen und daher preiswerten rotierenden Disks. Mit EMC VNX benötigen wir trotz gestiegener Nettokapazität insgesamt etwa 50 Prozent weniger Platten als zuvor. Und nicht zuletzt spart unser Storage-Team wertvolle Arbeitszeit, da sich die vereinheitlichte Speicherlandschaft heute deutlich einfacher managen lässt.“

Drei EMC VNX 5300 verteilen sich auf die beiden Kölner Carglass-Rechenzentren und das firmeneigene Callcenter in Bonn. Alle drei Systeme lassen sich bei künftig steigendem Kapazitätsbedarf problemlos um zusätzliche Speichermedien erweitern. Gleichwohl nehmen die VNX-Systeme nur etwa halb so viel Fläche in Anspruch wie die ausrangierte Speichertechnik.

Dank verringerter Plattenzahl reduziert sich dabei sowohl der direkte Stromverbrauch als auch der energieintensive Kühlungsbedarf. Das heißt, zum einen natürlich dauerhaft niedrigere Stromkosten, zum anderen werden IT-bedingte CO2-Emissionen in entsprechendem Maß reduziert.

Datenverlust – nein danke!

Auch bei etwaigen Datenbankfehlern ist die Stabilität der Geschäftsprozesse heute weit besser gewährleistet als früher. Denn mit EMC RecoverPoint laufen kontinuierliche Datensicherungen als Remote-Replikationen zwischen den drei Standorten. RecoverPoint erlaubt dabei sehr dicht gesetzte Wiederherstellungspunkte, was für hohe Anwendungskonsistenz sorgt und Informationsverluste bei eventuellen Datenbankfehlern somit minimiert. Darüber hinaus lassen sich Datenkopien für Testzwecke mit signifikant vermindertem Aufwand extrahieren. „Was früher drei Tage dauerte, ist heute in zwei Stunden erledigt“, bestätigt Frank Müller.

Dieser Artikel ist aus dem aktuellen Kompendium „Unified Storage – Irrweg oder neue Speicherbasis“ von Storage-Insider.de. Hier können Sie das vollständige Kompendium als PDF herunterladen.

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