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Die kompakte Variante des Point Archival Gateway Große Lösung auf Tape

| Autor / Redakteur: Matthias Breusch / Dr. Jürgen Ehneß

Big-Data-Pakete können auch schon mal etwas kleiner ausfallen. Dafür braucht man kaum das größte Besteck. Die Siegerländer Software-Entwickler von Point haben jüngst ihr Programm Archival Gateway als Compact Edition auf S3-Installationen im einstelligen Peta-Bereich ausgerichtet.

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Point stellt die Compact Edition des Archival Gateway vor.
Point stellt die Compact Edition des Archival Gateway vor.
(Bild: Point)

Tape ist ein veraltetes Speichermedium? Keineswegs, weiß man bei Point Software & Systems. Vor allem in der Bewältigung unstrukturierter Datensätze beweise es seine Stärken. Daher habe man Archival Gateway entwickelt: S3-basierten Object Storage.

Das standardisierte S3-API werde von immer mehr Anwendungen unterstützt; daher sei der Einsatz einer solchen Software empfehlenswert, um Tape-Libraries nahtlos in Speicherinfrastrukturen einbinden zu können. Außerdem ließen sich „mit dem zugrundeliegenden HTTP-Protokoll die besonderen Eigenschaften von Tape, beispielsweise hohe Zugriffszeiten, sehr gut berücksichtigen“.

Die skalierbare Lösung zur Beherrschung von Big-Data-Volumina „unterstützt Installationen mit bis zu acht Tape-Libraries und mehreren tausend Slots zur Speicherung von mehreren hundert Petabyte“.

Laut Point ist der Funktionsumfang der Compact Edition identisch mit dem der großen Variante: „Sie lässt sich auf einem Server installieren und kann optional mit einem zweiten Server redundant konfiguriert werden.“

User mit festplattenbasiertem Object Storage, wie etwa NetApp StorageGrid oder Cloudian HyperStore, können mit Hilfe von Archival Gateway eine Kopie ihrer Daten auf Tape erzeugen.

Für Testzwecke stellt Point eine Emulator-Version von Archival Gateway bereit, mit deren Hilfe das Programm getestet werden kann, ohne eine physische Tape-Library zu verwenden.

Zusätzliche Informationen finden sich unter www.point.de.

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