Bis zu doppelt so schnell

Im NTL-Test: Acronis Backup 12 schlägt Veeam

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Acronis Backup 12 konnte unter anderem in Sachen Zeitaufwand punkten.
Acronis Backup 12 konnte unter anderem in Sachen Zeitaufwand punkten. (Bild: NTL)

Die unabhängigen Forscher der Network Testing Labs (NTL) haben Backup-Lösungen von Acronis und Veeam im Rahmen eines Vergleichstests untersucht. Dabei konnte Acronis Backup 12 gegenüber der Konkurrenz in Sachen Arbeitsgeschwindigkeit punkten.

Verglichen wurden Acronis Backup 12 und die Veeam Availability Suite 9.0. Im Test war die Acronis-Lösung bis zu doppelt so schnell wie das Veeam-Produkt, wenn es um die Sicherung und Wiederherstellung von Daten geht.

„Erstaunlicherweise ist das Acronis Backup 12 in der Lage, jedes Datenbyte auf jeder Plattform zu unterstützen, egal ob dieses auf physischen Servern, virtuellen Servern, Kundenarbeitsplätzen oder in der Cloud abgelegt ist. Die Lösung von Veeam konnte mit dieser Leistung nicht mithalten“, erklärt NTL-Präsident Barry Nance.

Zeitersparnis belegt

Im Detail arbeitete Acronis Backup 12 bei Wiederherstellungsvorgängen zwischen 60 und 100 Prozent schneller als die Veeam Availability Suite 9.0. Der nötige Zeitaufwand verkürzte sich um bis zu 43 Prozent. Zudem bemängelten die Tester, dass die Veeam-Lösung in virtuellen Umgebungen nur sehr begrenzt Endpunkte unterstützt.

Bewertet wurden die beiden Backup-Produkte in den Kategorien Leistung, Ausstattung, Benutzerfreundlichkeit, Cloud-Unterstützung, Berichte, Installation und Dokumentation. NTL nutzte für den Test jeweils kleine (22 Gigabyte), mittlere (235 Gigabyte) und große Datensätze (4,2 Terabyte in sechs Teilen). Die Ergebnisse wurden für jeden einzelnen Datensatz ermittelt.

Testumgebung im Detail

Getestet wurde in sechs Gigabit-Ethernet-Teilnetzbereichen, verbunden durch Cisco-Router. Die 150 NTL-Lab-Clients basierten unter anderem auf Windows Server 2000/2003/2012, Windows Vista/7/8, MacOS 10.x sowie Red Hat Linux. Externe Tests wurden über T3- und OC-9-WAN-Links durchgeführt.

Als relationale Datenbanken kamen Oracle sowie Microsoft SQL Server 2008 und 2012 zum Einsatz. Im Netzwerk tummelten sich außerdem zwei Web-Server (Microsoft IIS und Apache), drei E-Mail-Server (Exchange, Notes und iMail) sowie mehrere Dateiserver. Die virtuelle Umgebung bestand aus VMware, XenServer und Microsoft Hyper-V.

Als Hardware-Basis wurden vier PowerEdge-R720-Server mit Dual-Xeon-E5-26xx-Prozessoren, 384 Gigabyte RAM sowie 32 Terabyte Festplattenspeicher genutzt. Eine zweite Gruppe solcher Systeme simulierte den Sicherungsort für Notfallwiederherstellungen.

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