Storcenter ix12-300r mit EMC Lifeline

Iomega erweitert NAS-Palette für kleine und mittelständische Unternehmen

07.05.2010 | Redakteur: Nico Litzel

Das Storcenter ix12-300r von Iomega bietet bis zu 24 Terabyte Speicherkapazität auf zwei Höheneinheiten.
Das Storcenter ix12-300r von Iomega bietet bis zu 24 Terabyte Speicherkapazität auf zwei Höheneinheiten.

Iomega erweitert mit dem Rackmount-Netzwerkspeicher Storcenter ix12-300r das Angebot um ein NAS-Einstiegssystem mit iSCSI-Unterstützung für Blockdaten, das für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für einzelne Arbeitsgruppen, Abteilungen oder Niederlassungen von Großunternehmen ausgelegt ist.

Iomegas jüngster Speicher Storcenter ix12-300r bietet bis zu 24 Terabyte Speicherkapazität auf zwei Höheneinheiten. Das Einstiegssystem richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen und ist zudem für den Einsatz in Unternehmenseinheiten wie Arbeitsgruppen mit bis zu 250 Anwendern, einzelne Abteilungen oder Niederlassungen geeignet.

Das Gerät stellt vier Gigabit-Ethernet-Ports zur Anbindung bereit. Zudem hat der Hersteller das Storcenter, in dem eine Dual-Core-CPU von Intel ihren Dienst verrichtet, mit drei USB-2.0-Anschlüssen zur Anbindung an eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) oder an USB-Laufwerke ausgestattet.

Das jüngste Storcenter-Modell wartet im Vergleich zu früheren Geräten mit einigen Neuerungen auf: Zum einen stellt das Modell ix12-300r zwei statt bisher nur ein Gigabyte Hauptspeicher zur Verfügung. Zum anderen lassen sich die Lüfter und die Stromversorgung erstmals auch im laufenden Betrieb austauschen.

Software von EMC

Das Storcenter ix12-300r arbeitet mit EMCs Lifeline-Software, einer Linux-Betriebssystemumgebung (64 Bit) und Applikations-Suite. EMC Lifeline unterstützt Windows, Mac, Linux und Unix und ist für den Einsatz in virtualisierten Umgebungen, darunter vSphere, Hyper-V und Citrix XenServer zertifiziert.

RAID 5 ist ab Werk vorkonfiguriert. Daneben können Anwender RAID 6, 1 und 10 (alle mit automatischem RAID-Rebuild) sowie JBOD auswählen. Das Gerät erlaubt es ebenfalls, Speicher-Pools einzurichten, sodass sich Laufwerke anhand einer ähnlichen Größe und gleicher Datenschutzmechanismen innerhalb eines Arrays gruppieren lassen.

Der NAS-Speicher unterstützt mehrere Speicher-Pools. Dadurch werden Anwender in die Lage versetzt, beispielsweise eine RAID-6-Gruppe mit Dual-Parity-Absicherung, die aus acht Laufwerken besteht, für Datei und Datenbanken einzurichten und ergänzend etwa eine vier Laufwerke umfassende RAID-0-Gruppe für Log-Daten. Eine Online-Kapazitätserweiterung und eine RAID-Migration im laufenden Betrieb sind möglich.

Einsatzgebiete

Das Storcenter ix12-300r deckt Iomega zufolge aufgrund seines Funktionsreichtums alle wesentlichen IT-Einsatzgebiete in kleinen Unternehmen ab, etwa die Aufbewahrung von Produktionsdaten und Backups oder die Speicherung von Applikationsdaten.

Das Gerät verarbeitet simultan File- und Blockdaten für Windows-, Mac- und Linux-basierte Desktopmaschinen und Windows-, Mac-, Linux- und Unix-Server. Als NAS-Gerät nutzt es dazu CIFS, NFS, AFP, FTP, http/s und webDAV. Als SAN- oder DAS-Gerät kommt iSCSI zum Einsatz

Iomega hat das Gerät mit gängigen Backup-Applikationen wie Symantec Backup Exec, EMC Retrospect und Acronis TrueImage sowie Backup and Recovery 10 getestet und zertifiziert. Daneben werden alle gängigen Virtualisierungsplattformen und Hypervisoren unterstützt. Der Speicher ist in den Hardwarekompatbilitätslisten aufgeführt und für den Einsatz mit VMware vSphere, Microsoft Hyper-V und Citrix XenServer zertifiziert.

StorCenter ix12-300r ermöglicht Anwendern, den Vorteil von Exchange-2010-Funktionen auszuschöpfen und Scale-out-Umgebungen aufzubauen. Das Storcenter ix12-300r hat die Tests für die Microsoft ESRP-Initiative (Exchange Solution Reviewed Program) abgeschlossen und wird in diesem Programm im Laufe des zweiten Quartals aufgelistet sein.

Videoüberwachung

Mit bis zu 24 Terabyte Kapazität und Verfügbarkeitsfunktionen wie redundanter Hardware und RAID 6 kann das Gerät zwei Aufgaben in einem Unternehmen übernehmen: Eine Einheit kann zur Datenspeicherung eingesetzt werden und eine zweite zur Speicherung von Videoüberwachungsbildern. Iomegas jüngstes Modell ist kompatibel zu ausgewählten Überwachungskameras von Panasonic.

Das Iomega Storcenter ix12-300r Rackmount Network Storage Array ist ab dem 10. Mai über Vertriebspartner von Iomega und EMC erhältlich. Der empfohlene Listenpreis startet bei 4.400 Euro für die Einsteigerkonfiguration mit vier Terabyte. Für die Acht-Terabyte-Konfiguration (vier Zwei-Terabyte-Disks) empfiehlt der Hersteller 5.200 Euro.

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