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Wie CIOs konsolidieren und gleichzeitig die Entwicklung planen IT-Architektur-Management – IT für Konzernlenker

Redakteur: Ulrike Ostler

Seit Kurzem liefert die Alfabet AG die Version 4.1 ihrer Software „Planning IT“ für die IT-Planung und das IT-Management aus. Das Tool nutzen vornehmlich IT-Architekten und CIOs. Auf dem Kundentag „Exchange 2008“ zeigten Kunden nicht nur, wie sie das Werkzeug verwenden, sondern offenbarten vor allem, wo sie der Schuh drückt.

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„Wir hatten keine Ahnung, was wir wie einsetzten“, sagt Stephan Hug, Chief Technology Officer (CTO) im Bereich Private Banking von Credit Suisse und wiederholt: „Wir hatten keine Ahnung!“ Die Aussage ist umso dramatischer als er zugleich betont, dass IT zum Kerngeschäft jeder Bank gehöre. Denn die IT bilde das komplette Geschäft ab – ohne IT keine Bank.

In Zahlen sind das bei Credit Suisse 250 Millionen Transaktionen pro Jahr, aber auch 6.750 Server – Windows, Unix und z/OS – und 3.000 Applikationen. Rund 800 Anwendungen sind in PL/1 geschrieben und zählen alleine rund 32 Millionen Lines of Code, die Java-Programme 11 Millionen Codezeilen. „Wir haben jede Informationstechnik im Einsatz, alles, was Sie sich vorstellen können“, sagt Hug, zu dessen Abteilung 100 Mitarbeiter gehören, „darunter auch völlig überalterte PL/1-Anwendungen.“

Hug wollte die Situation ändern, die IT eindeutig den Geschäftsprozessen zuordnen, die Prozesse und IT gewichten, um die Prozesse und IT-Komponenten zu unterstützen, die tatsächlich relevant für das Geschäft sind. Weniger bedeutsame Abläufe und Systeme hingegen, sollten nachgeordnet werden, was letztlich zu Konsolidierungen, zu Standards und Einsparungen im gesamten IT-Budget führen sollte.

weiter mit: Die Prinzipien für eine schlanke IT-Architektur

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