Fotos aufnehmen, bearbeiten, speichern und teilen

Kamera mit Smartphone-Funktionen

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Susanne Ehneß / Susanne Ehneß

Vorne Digicam, hinten Smartphone: Die „Galaxy Camera“ verbindet zwei Welten.
Vorne Digicam, hinten Smartphone: Die „Galaxy Camera“ verbindet zwei Welten. (Bild: Samsung)

So mancher Kunde wird sich im Ladengeschäft verwundert die Augen reiben: Ist die „Galaxy Camera“ ein Smartphone mit vollwertiger Kamera oder eher eine Kamera mit Android-Betriebssystem?

Samsung schafft es, die Grenze zwischen Handy und Digitalkamera noch weiter aufzuweichen, denn die Galaxy Camera hat von beiden Welten etwas mitbekommen.

Von vorn sieht sie aus wie eine herkömmliche Digicam mit Objektiv, von hinten gleicht sie einem Smartphone inklusive des großen – und für Digicams unüblichen – Touchscreens. Der Hybrid beherbergt einen Quad-Core-Prozessor mit 1,4 Gigahertz, aufgespielt ist Android 4.1.

Fotos, die mit der nahezu vollwertigen Kamera geschossen werden, lassen sich noch im Gerät bearbeiten und anschließend im Web veröffentlichen. Dasselbe gilt für Videos, die in Full-HD-Auflösung aufgenommen werden können.

Große Vorschau

Die Kamerafunktionen werden Fotoliebhaber zwar nicht aus den Socken hauen, doch im Vergleich zu herkömmlichen Smartphone-Cams ist die Galaxy Camera schon fast professionell: Mit 16,3 Megapixeln und 21-fachem optischen Zoom lassen sich ordentliche Bilder machen. Blende, Verschlusszeit und Lichtempfindlichkeit können erfreulicherweise manuell geregelt werden. Bis zu ISO 3.200 sind hier möglich. Für das schnelle Foto kann aber auch der „Smart-Modus“ die Einstellungen automatisch anpassen.

Erfreulich ist der ungewöhnlich große Screen, auf dem 12,1 cm großen Bildschirm können die geschossenen Fotos recht detailliert kontrolliert werden. Die Touch-Bedienung dürfte allerdings für Fotografen ungewohnt sein.

Ab ins Netz

Sind die Fotos und Videos im Kasten, können sie bei Bedarf bearbeitet werden. Bilder kann der „Photo Wizard“ aufhübschen, Videos lassen sich mit einem Video-Editor schneiden. Für solch aufwändige Arbeiten wie den Videoschnitt kann der Screen nicht groß genug sein.

Anschließend werden die Daten auf dem internen 8-Gigabyte-Speicher oder einer SD-Karte gespeichert. Alternative: via WLAN oder Mobilfunk online veröffentlichen. Mittels Android-Betriebssystem kann wie mit einem Smartphone gesurft werden, mit Google Play stehen über 600.000 Apps zum Download bereit.

Fazit

Die Galaxy Camera vereint, um es positiv zu sagen, zwei Welten. Die Verbindung von Digitalkamera und Smartphone dürfte geglückt sein, wenn auch ein Manko bleibt: Telefonieren lässt es sich mit dem Gerät nicht.

Die Galaxy Camera ist ab sofort für 599 Euro (UVP) im Handel erhältlich. Ebenfalls im Angebot ist das passende Zubehör, bestehend aus Tasche, Display-Schutzfolie, Reiseadapter und Ersatzakkus.

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